Pascal Tippelt´s Blog

Raspberry Pi, Android und Linux

14. Juli 2014
von Pascal Tippelt
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Raspberry Pi – Neues Modell B+

Hay Ho, liebe Fan-Gemeinde de Pi: Es gibt ein neues Modell des Pi, Modell B+. Hier die Features:

  • Mehr GPIO. Es gibt nun 40 statt 26 Pins, die alten 26 sind kompatibel
  • Mehr USB. Es gibt jetzt vier USB 2.0 Ports, im Vergleich zu den 2 auf dem Modell B, mit besseren Hotplug-und Überstromverhalten
  • Micro SD, statt SD. Steht nicht hinüber hinaus, leichter zu installieren…
  • Geringerer Stromverbrauch. Durch den Austausch der Linearregler mit Schaltreglern, werden 0,5W bis 1W weniger verbraucht
  • Verbessertes Audio, durch Low-Noise-Netzteil
  • Besserer Formfaktor. USB Besser verteilt…

mechanicalspecB+

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Neugierig? Hier shoppen:

Modell B+ Model B Modell A

19. Juni 2014
von Pascal Tippelt
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Skype für Linux 4.3

Man glaubt es kaum, aber es gibt tatsächlich nach Ewigkeiten ein Update für Skype unter Linux. Folgende Verbesserungen gibt es:

  • Überarbeitete Bedienoberfläche
  • Cloud-basierende Gruppen-Chats
  • Bessere Verlässlichkeit bei Dateiübertragungen unter der Verwendung mehrerer Geräte
  • Verbesserungen für Blinde
  • PulseAudio 3.0 und 4.0 Unterstützung (ALSA wird NICHT mehr unterstützt)
  • viele Bug-Fixes

skypelogo

Im Download-Bereich sollte man “Ubuntu 12.04 (Multiarch)” auswählen, soweit man ein Ubuntu größer gleich Version 12.04  hat. Alternativ kann man unter “Dynamisch” den Quellcode laden und selbst compillieren.

17. Juni 2014
von Pascal Tippelt
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Freier Grafiktreiber für den Raspberry Pi rückt näher

Heute kam die Nachricht rein, dass der Linux-Treiberentwickler Eric Anholt von Intel zu Broadcom wechselt. Klingt erstmal unspektakulär, aber vor dem Hintergrund, dass Eric Anholt große Codebestandteile zu der Grafikbibliothek Mesa beisteuert, wird das Ganze schon interessant.

RaspberryPi

Denn seine Aufgabe wird sein, einen freien Grafiktreiber für den Pi zu entwickeln. Dabei möchte er ganz von vorn, also bei null beginnen. Das spricht meiner Meinung nach dafür, das es nochmal einen Performace-Boost gibt, da Overhead erst gar nicht zustande kommt. Nötig wird ein freier Treiber dadurch, dass die GPU des Pi mit einem Binär-Blob (Proprietäre Software) betrieben wird, die sich kaum in den Linux Kernel integrieren lässt. Viel Glück, Eric!

5. Mai 2014
von Pascal Tippelt
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XBMC 13.0 “Gotham” wurde veröffentlicht

Seit gestern Abend steht die dreizehnte Version des beliebten XBMC (XBoxMediaCenter) zum Download bereit.

xbmc-gotham-13_0-splash-600x336

Die Neuerungen der Version sind besonders interessant für Android, Linux und RaspberryPi-Nutzer. Letzere profitieren von der verbesserten Performance auf Low-End-Systemen. Linux-Nutzer dürften sich über die vollständige Integration des Pulseaudio-Servers freuen, die Android-Nutzer über die Hardware-Beschleunigung beim Videodekodieren.

RaspberryPi-Nutzern empfehle ich auf die Version 4.0 von openelec.tv zu warten (sollte in den nächsten Tagen erscheinen), bisher gibt es nur die Version 3.9.7, welche auf dem Release-Candidate von Gotham basiert. Hier nochmal die Features von XBMC 13 zusammengefasst:

  • Android Hardware Decoding: XBMC 13.0 unterstützt nun Hardware Decoding auf Android-Geräten. Hierzu gibt es nun zwei verschiedene Versionen von XBMC für Android, eine ARM und eine x86 Version.
  • Raspberry Pi und Android Geschwindigkeitsverbesserungen: Die Unterstützung für schwächere Geräte wurde stark verbessert, sodass XBMC nun auch auf einem Raspberry Pi flüssig läuft und die Ladezeiten für Bilder oder Videos wurden stark verbessert.
  • Stereoskopisches 3D Rendering: XBMC kann nun auch mit 3D-Filmen umgehen, die in den folgenden Formaten vorliegen: SBS, TAB, Anaglyph und Interlaced. XBMC unterstützt weiterhin keine 3D-BluRays.
  • Verbesserte Unterstützung von Touchscreens: Die Bedienung von XBMC auf Touchscreens wurde um Gesten während des Video-Playbacks erweitert, Wischgesten können im Menü verwendet werden.
  • Verbessertes UPnP: XBMC-Installationen können nun untereinander kommunizieren. So kann man zum Beispiel ein Video auf einem Gerät auswählen, auf einem anderen abspielen.
  • Verbesserungen der Audio Engine: Bessere Audioqualität und neue Einstellungen. Hat zur Folge, dass manche Nutzer eventuell neu einstellen müssen, was aber durch die vereinfachten Optionen nicht das Problem sein sollte.
  • Verbesserte Einstellungen: Die Einstellungen für XBMC wurden vereinfacht. Diese sind in verschiedene Kategorien eingeteilt, sodass Anfänger ebenso in den Einstellungen herumwerkeln können wie XBMC-Vollprofis.
  • Verbesserte Untertitel-Suche: Die Suche nach Untertiteln soll sich für den Nutzer einfacher gestalten, dieser muss sich entscheiden, mit welchem Untertitel-Plugin man arbeiten möchte.

Download XBMC

Download openelec

Quelle: Die Features-Liste wurde eiskalt gemopst bei Cashy’s Blog.

24. April 2014
von Pascal Tippelt
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Wie Einfach! Powercube – Steckdose mal anders

Gestern flatterte wieder mal ein Produkt zum Testen bei mir ins Haus*. Es handelt sich um einen “Powercube”. Okay, ausgepackt, und was liegt vor mir? Ein Steckdosenverteiler. Okay, hübsch sieht er aus (Rot/Weiß), aber warum sollte ich nicht den 99ct dreier-Verteiler aus dem Lidl nehmen?

steckdose

Nun, als Elektrotechniker fällt mir zuerst auf. dass die Verarbeitung durchaus hochwertig ist und – noch viel wichtiger – das Anschlusskabel richtig dimensioniert ist. Die Zugentlastung (wichtig für alle, die gern am Kabel anstatt am Stecker zeihen) ist auch stabil und gut gelungen. Das Gerät an sich wurde gestellt von wie-einfach.de, einem aufstrebenden Versandhandel.

Gleich nach dem Auspacken fällt das Zubehör auf. Neben dem Powercube an sich legt der Hersteller noch einen Fuß bei, mit dem man den Powercube (bomben-)fest am Tisch (oder der Wand ect.) befestigen kann. Dazu werden 2 Klebepads beigelegt, alternativ kann man auch die 2 vorgebohrten Löcher nutzen.

steckdose_3

Bis zu fünf Geräte kann man an den Powercube anschließen, dabei teilen sich diese, wie bei Verteilern üblich die Phase, den Neutralleiter sowie den Schutzkontaktleiter. Letzeres führ manchmal zu Massüberlagerungen mit diversen Audiogeräten, bei meiner Stereoanlage konnte ich dieses aber Problem mit dem Powercube nicht feststellen. Pluspunkt für den Powercube :-P

steckdose_4

Wie oben schon erwähnt kommt der Powercube von wie-einfach.de. Die Jungs haben auch eine Blogger Aktion am laufen. Wenn du bloggt, dann “Verfasse einen Blogpost auf deinem Blog mit Beschreibung deiner persönlichen Bedeutung des Begriffs “Einfach” in Bezug auf ein von dir ausgesuchtes Shop-Produkt und Verlinkung auf dieses Shop-Produkt.”  Wenn  du jetzt noch darüber twitterst hast du die Change 1000€ zu gewinnen.

Aber es kommt noch besser: Der Powercube den ich getestet habe, der liegt mittlerweile wieder brav in seiner Originalverpackung und wartet darauf von euch gewonnen zu werden! Dazu müsst ihr nichts weiter tun, als unter diesem Post zu kommentieren, warum ihr den Powercube unbedingt haben wollt! Den Rest macht der Zufallsgenerator. Alle Kommentare, die bis zum 15. Mai 2014 eingehen werden gewertet!

* Der Artikel ist ein Sponsored Post.

23. April 2014
von Pascal Tippelt
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Windows 8.1, Ubuntu und UEFI unter einen Hut bekommen

uefi-logoWer Ubuntu und UEFI kombiniert kennt vielleicht die Probleme, von denen ich spreche – so wie man will, will UEFI nicht. Aber zurück. Vor kurzem hat mein Mainboard aufgegeben – wie zu erwarten 2 Monate nach Ablauf der Garantie. Also muss ein neues ran. Entschieden habe ich mich für das Asrock 970 EXTREME3 R2.0 (Partnerlink), da ich meinen AMD Phenom II X6 1045T (Partnerlink) weiter nutzen wollte.

Neues Mainboard heist für mich Betriebssysteme neu aufsetzen – dauert ja mittlerweile nicht mehr lange. Also Windows 8 installiert (UEFI) und auf 8.1 geupdatet. Dann UbuntuGNOME (14.04) drauf – fertig. Soweit alles ok, Grub lief wunderbar, bis mich nach ein paar weiteren Windows-Updates plötzlich kein Grub Bootmanager beim Start mehr erwartete. nur Windows bootete. Okay, kein Ding, LiveCD rein, Grub neu drauf installiert. Das ging wieder ein paar Tage gut, bis Grub wieder weg war. Nun wurde ich stutzig – was war geschehen?

Windows, eigenständig wie es ist, verkaputtbesserte die EFI-Partition regemäßig. Top. Also im Netz schlau gemacht und folgendes Lösungsweg gefunden:

  1. Windows 8 installieren, alle Updates machen (inkl 8.1 & co.)
  2. Ubuntu aufsetzen, testen ob alles geht
  3. Im laufenden Ubuntu-System folgende Schritte im Terminal ausführen:
    1.  /etc/default/grub mit Rootrechten in einem Editor seiner Wahl editieren und folgende Zeile
      GRUB_DISTRIBUTOR=`lsb_release -i -s 2> /dev/null || echo Debian`
    2. ändern in
      GRUB_DISTRIBUTOR=”UbuntuGNOME”
      oder ähnlich
    3. dann
      sudo grub-install
      ausführen.
    4. wenn jetzt
      sudo efibootmgr
      in irgend einem Punkt
      UbuntuGNOME
      ausgibt, ist man fertig. Ubuntu ist im nvram verankert.
    5. Ist dem nicht so, muss noch folgendes ausgeführt werden:
      sudo efibootmgr | grep ^Boot[0-9] | cut -b 5-8 
      Man bekommt eine Liste mit EFI-Boot-Optionen. Einen freien Platz (hier 000A) wählt man und fügt sein Ubuntu hinzu:
    6. sudo efibootmgr -c –bootnum 000A -d /dev/sda -p 1 -L “UbuntuGNOME” -l \\EFI\\ubuntugnome\\grubx64.efi 
  4. Fertig :-P

Aber Achtung ist geboten, UEFI-Systeme sind noch nicht Hersteller-übergreifend standardisiert. Es kann also bei euch zu Abweichungen kommen. Das Ganze nehmt ihr auf eigene Gefahr hin vor!

20. April 2014
von Pascal Tippelt
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Lubuntu 14.04 – kein Audio und WLAN? Die Lösung

Das neue Lubuntu ist draußen und einige Nutzer berichteten mir, dass sie weder Ton noch WLAN haben – es fehlt schlicht die Steuerung in der Taskbar. Auch ich hatte diese kleinen Probleme am Anfang, doch die Lösung ist simpler als gedacht:

Kein WLAN

In den meisten Fällen fehlt einfach der Autostarteintrag des Netzwerkmanagers. So auch bei mir. Um dies zu lösen einfach im Menu auf Einstellungen und dann auf Default applications for LXsession klicken.

autostart



style="display:inline-block;width:728px;height:90px"
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data-ad-slot="9122232732">

Im folgenden Fenster links den Reiter Autostart auswählen, neben HInzufügen nm-applet eintippen und Hinzufügen klicken, Neustart, fertig.

Kein Sound

Hier wird aus irgend einem Grund die Installation des Pulseaudioserver bei der Installation übersprungen. Auch kein Problem, einfach sudo apt install pulseaudio in das Terminal eintippen und neustarten, fertig!

17. April 2014
von Pascal Tippelt
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Ubuntu 14.04 erscheint heute

Heute gegen 18 Uhr sollte die aktuelle Version der freien Desktop-Betriebssystems Ubuntu online gehen. Auch UbuntuGNOME, Lubuntu und Kubuntu werden aktualisiert. Kurz die Features vorgestellt:

Wichtig ist, dass es sich wieder um eine LTS-version handelt. Interessant zu lesen sind die Release-Notes.

DOWNLOAD
Ich empfehle den torrent Download. Der ist wesentlich schneller.

11. April 2014
von Pascal Tippelt
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Pipelight in Version 0.2.6 ohne User-Agend-Switcher

Pipelight hatte ich hier im Blog schon mal vorgestellt. Bisher war afür immer ein “User-Agend-Switcher” nötig, ein Programm das vorgaukelte, dass der Browser unter Windows ausgeführt wird. Nun, in der Version 0.2.6 ist dies nicht mehr nötig, Pipelight macht das selbst.

–[Silverlight User Agent]–
The infamous user agent check of Silverlight always caused problems when a user agent other than Firefox was detected resulting in obscure errors like applications get stuck loading at 99%. We now implemented a hack to always return Firefox as User Agent to the plugin independently from what browser you are using. In the ideal case you should now be able to disable the user agent switcher in your browser. Anyway, some websites will still check the user agent with some kind of javascript before the plugin is loaded so that you still need to keep your user agent switcher, but you will be able to use for example a Chrome Windows user agent in Chrome. This is especially useful for websites like Maxdome which do not work as expect if you fake a Firefox User agent in Chrome.

Informationen zur Installation findet man HIER. Ich ahbe sie eben mal auf deutsch übersetzt:

Alte Bibliotheken entfernen:
sudo add-apt-repository –remove ppa:mqchael/pipelight
sudo add-apt-repository –remove ppa:ehoover/compholio

Pipelight installieren und aktualisieren:
sudo add-apt-repository ppa:pipelight/stable
sudo apt-get update
sudo apt-get install –install-recommends pipelight-multi
sudo pipelight-plugin –update

Fertig!

prime

8. April 2014
von Pascal Tippelt
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GeForce Experience Version 2.0

Seit heute gibt es die Version 2.0 der GeForce Experience. Folgendes wurde verbessert:

  • Fügt Unterstützung für GeForce GTX Notebooks hinzu
    • Unterstützung für GeForce GTX 800M, GTX 700M und bestimmte GTX 600M Grafikprozessoren
  • Fügt Unterstützung für die Desktop-Erfassung hinzuFügt native 1920 × 1200 Erfassung hinzu
    • Erfordert aktuelle GeForce Treiber
    • Erfordert Aktivierung des Aero-Modus
    • Nur für Grafikprozessoren für Desktop-PCs
  • Die Tastenkombination Alt+Tab unterbricht die Aufnahme, ohne sie zu beenden
  • Videoordner werden beim Speichern eines Videos und nicht beim Starten des Spiels erstellt
  • Fügt erweiterte Qualitätsoptionen für Twitch-Streaming hinzu
  • Twitch-Streams werden automatisch mit dem Spielenamen gekennzeichnet
  • Twitch-Streams behalten jetzt das Seitenverhältnis der Erfassung bei
  • Ermöglicht das Unterbrechen und Fortsetzen der Übertragung
  • Behebt Bugs beim Passworthandling
  • Behebt Bug, der das Deaktivieren des Bildschirmzeigers verhinderte
  • Verbessert die Audioqualität des Mikrofons

Desktop-Erfassung. Endlich können Tutorials einfacher aufgenommen werden. Auch die native Erfassung von 1920×1200 freut mich, da mein Monitor (Benq) diese Auflösung nutzt. Bisher gab es immer wieder Probleme – es sah einfach matschig aus.

DOWNLAOD