Pascal Tippelt´s Blog

Raspberry Pi, Android und Linux

16. November 2014
von Pascal Tippelt
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Teensy 3.1 – Heimautomatisierung?

Neue Wohnung, neues Glück. Soweit so gut. Nachdem ich bisher immer mit einem Raspberry Pi für einen gewissen Automatisierungsgrad in meinem Leben gesorgt habe [HIER], möchte ich nun mich noch weiter verkleinern, noch effektiver werden. Deswegen kommt nun ein Mikrocontroller zum Einsatz. Wenn man Mikrocontroller hört, denkt man meist an die Arduino-Reihe. Deswegen lag die Entscheidung nahe, zumindest einen kompatiblen Mikrocontroller zu wählen. Meine Wahl fiel auf den “TEENSY 3.1“. Warum? Nun zum einen ist der Teensy Arduino-kompatibel, zum anderen ist er etwas leistungsfähiger und wesentlich kompakter.

Quelle: http://forum.pjrc.com/threads/25820-Teensy-3-1-SketchUp-model

Quelle: http://forum.pjrc.com/threads/25820-Teensy-3-1-SketchUp-model

Von den Features liegt der Kleine auch klar vorn:

Feature Teensy 3.1 Units
Price 19.80 US Dollars
Processor
Core
Rated Speed
Overclockable
MK20DX256VLH7
Cortex-M4
72
96
MHz

MHz

Flash Memory
Bandwidth
Cache
256
192
256
kbytes
Mbytes/sec
Bytes
RAM 64 kbytes
EEPROM 2 kbytes
Direct Memory Access 16 Channels
Digital I/O
Voltage Output
Voltage Input
34
3.3V
5V Tolerant
Pins
Volts
Volts
Analog Input
Converters
Resolution
Usable
Prog Gain Amp
Touch Sensing
Comparators
21
2
16
13
2
12
3
Pins

Bits
Bits

Pins

Analog Output
DAC Resolution
1
12
Pins
Bits
Timers
FTM Type
PWM Outputs
PDB Type
CMT (infrared) Type
LPTMR Type
PIT (interval) Type
Systick
RTC (date/time) **
12 Total
3
12
1
1
1
4
1
1
Pins
Communication
USB
Serial
With FIFOs
High Res Baud
Fast Clock
SPI
With FIFOs
I2C
CAN Bus
I2S Audio
FIFO Size
1

3
2
3
2
1
1
2
1
1
8

Quelle: https://www.pjrc.com/teensy/teensy31.html

Mein Plan geht dahin, meine Heizung zu steuern. Dazu wird das Thermostat mit einem Servo angesteuert (PWM), die Raum-Temperatur wird von einem Thermistor gelesen (analogInput). Zusätzlich wird der Temperatur-Status (zu kalt, zu heiß, Temperatur ok) per RGB-LED angezeigt (wieder per PWM). Die nächsten tage werden hier also Post-reicher als sonst, liebe Gemeinde :-D

10. November 2014
von Pascal Tippelt
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Neues RaspberryPi Modell A+ (A plus)

Liebe RaspberryPi Fangemeinde, es gibt ein neues Modell. Nachdem im Juli das Modell B+ angekündigt wurde, gibt es nun bald das Modell A+. Dieses besticht unter anderem dadurch, dass es noch kleiner ist und noch günstiger.

A-plus_Overhead

Features:

  • Mehr GPIO. Es gibt nun 40 statt 26 Pins, die alten 26 sind kompatibel
  • Micro SD, statt SD. Steht nicht hinüber hinaus, leichter zu installieren…
  • Verbessertes Audio, durch Low-Noise-Netzteil

Das Modell kostet jetzt nur noch 20$ (werden wohl 20€) satt 25$. Finde ich gut. Und die Größe reduziert sich auf 86 x 65 mm. Sobald man es kaufen kann, werde ich hier wieder informieren!

A-plus_3

via

9. November 2014
von Pascal Tippelt
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Rennspiel ‘Stunt Rally’ 2.5 veröffentlicht – libenet2a nachinstallieren!

Eines der beliebtesten Rennspiele für Ubuntu und co ist “Stunt Rally”, welches kürzlich in Version 2.5 erschien. Wer dieses aber in Ubuntu installieren will, bekommt die Meldung, dass libenet2a nicht verfügbar sei – nun dem kann man abhelfen, wenn man folgende Schritte befolgt:

Als erstes muss die GetDeb Repo übernommen werden;

sudo sh -c 'echo "deb http://archive.getdeb.net/ubuntu trusty-getdeb 
games" >/etc/apt/sources.list.d/playdeb.list'
wget -q -O- http://archive.getdeb.net/getdeb-archive.key
 | sudo apt-key add -

Dann das fehlende libnet2a installieren. Von HIER herunterladen (auf Prozessor Architektur achten!) und per

sudo dpkg -i libnet*.deb

installieren. Jetzt noch:

sudo apt-get update

sudo apt-get install stuntrally

…und warten bis alles geladen und installiert ist. Fertig

Bildschirmfoto3

23. Oktober 2014
von Pascal Tippelt
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(K/L)ubuntu(Gnome) Version 14.10 Utopic Unicorn veröffentlicht

Seit heute sind die neuen Ubuntu-Derivate und das neue Ubuntu verfügbar – 14.10 Utopic Unicorn.

Ubuntu: 32bit / 64bit

Facebook loaded Firefox running on Ubuntu

Kubuntu:gibt es mit Plasma 4 (Stable) oder Plasma 5 (Tech-Preview), deswegen HIER aussuchen

Lubuntu: 32bit / 64bit

UbuntuGNOME: 32bit / 64bit

Also: Happy Downloading! Ich bin derzeit wieder mal auf dem Kubuntu-Trip.

18. Oktober 2014
von Pascal Tippelt
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Location-History-Visualizer: Googles per Android-Handy gesammelter Standortverlauf als Heatmap

Hallo meine Lieben, heute mal kein eigener Artikel, sondern nur ein Verweis auf eine gute Seite des Kollegen Christoph Langner bei linuxundich.de:

linuxundich

Wirklich überraschend: Sogar mein Urlaubsort ist noch nachzuvollziehen, wie auch diverse Kurzurlaube…

me

19. September 2014
von Pascal Tippelt
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Netflix unter Ubuntu / Linux mit Chrome

[UPDATE]

Seit heute kann man, ein aktuelles Ubuntu und Chrome vorausgesetzt, ohne die unteren Schritte Netflix schauen.

Seit ein paar Tagen ist Netflix offiziell in Deutschland verfügbar – ohne Umwege. Nun stellt sich für uns Linux-User die Frage: Geht das auch auf *buntu / *bian / … ? Klare Antwort: Jain. Genauer: Ja, derzeit mit kleinen Umwegen. Ubuntu und andere Debian-basierende Systeme brauchen eine aktualisierte Version von NSS:

cd /tmp
wget http://archive.ubuntu.com/ubuntu/pool/main/n/nss/libnss3{,{,-1d}_3.17-1ubuntu1_{amd64,i386}}.deb
wget http://archive.ubuntu.com/ubuntu/pool/main/n/nss/libnss3-nssdb_3.17-1ubuntu1_all.deb
sudo dpkg -i libnss*.deb
sudo apt-get -f install

Bei Arch ist dieser Schritt nicht notwendig. Bei Ubuntu wird er wohl auch bald nicht mehr nötig sein, da das Paket demnächst ein Update erhalten soll.

Nun müssen wir in Chrome noch den UserAgendSwitcher installieren und ein neues Profil anlegen:

  • User-Agent Name: Netflix
  • User-Agent String: Mozilla/5.0 (Windows NT 6.3; Win64; x64) AppleWebKit/537.36 (KHTML, like Gecko) Chrome/38.0.2114.2 Safari/537.36
  • Group: Chrome
  • Append: “Replace” auswählen
  • Inndicator Flag: NF

Auch dieser Schritt könnte bald wegfallen, wenn es nach Paul Adolph geht. Jetzt kann man gemütlich Netflixxen unter Linux!

10. September 2014
von Pascal Tippelt
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12. SMART-Erzgebirgstour

Quelle: http://www.swmb.de/news/news-events/events/die-12-smart-erzgebirgstour/

An diesem Samstag steht sie wieder bevor, die alljährliche SMART-Erzgebirgstour. Für mich ein besonderes Schmankerl. Hier nochmal alle Infos zusammen getragen:

Wann:
Samstag, 13. September 2014
Wo: Treffpunkt – smart Center Chemnitz
Autohaus Schloz Wöllenstein | Werner-Seelenbinder-Str. 11b
Etappen:
ab 10.00 Uhr Brunch im Autohaus
12.00 Uhr Start der smart-Tour
ca. 18.00 Uhr Zieleinlauf im Sachsen-Ring in Hohenstein- Ernstthal | anschließendes Beisammensein bis „open end“

Anmelden kann man sich HIER und HIER.

2. September 2014
von Pascal Tippelt
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6 Wochen ONE-K33-4E – ein Resumé

IMG_20140902_143210053Nun habe ich mein ONE K33-4E rund 6 Wochen und möchte mich kurz dazu äußern, wie es sich schlägt. Bisher bin ich im allgemeinen zufrieden, das Notebook hat schon so einiges mitgemacht (LAN-Partys, Urluab…). Die Akkulaufzeit ist überraschend gut, die entgegengesetzte Leistung überzeugt. Trotzdem gibt es ein paar Kritikpunkte.

Schon nach einigen Tagen fiel mir auf, dass beim Öffnen des Displaydeckels jedes mal ein mehr oder minder lautes Knacken zu vernehmen war. Ich hatte schon befürchtet, dass bald ein Scharnier den Geist aufgibt. Glücklicherweise stellte sich das Problem als nicht zu groß heraus – es war nur eine lockere Schraube im Inneren. Allgemein sind viele Schrauben nicht besonders fest angezogen – definitiv ein Manko – aber eines das man, wenn man im Besitz eines Schraubendrehers ist, verschmerzen kann.

Zweiter Kritikpunkt ist das Touchpad. Es ist für meinen Geschmack etwas zu unempfindlich. Spielt man aber mit den Einstellungen herum kommt man zu einem annehmbaren Ergebnis (Windows). Unter Linux besteht kein Optimierungsbedarf.

IMG_20140902_143201208

Positiv aber zu erwarten, war die gesteigerte Akkulaufzeit nach Einbau der SSD (Partnerlink). Auch das sich der Einbau der UMTS-Moduls nicht großartig negativ auswirkt finde ich super. Ich kann also klar zum Kauf raten :-D

3. August 2014
von Pascal Tippelt
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ONE K33-4E alias Clevo W230SS im Test

Ein Notebook wollte ich eigentlich nie wieder haben. Zuviel Ärger mit dem Akku, zu heiß, zu laut, zu … Aber ich habe es trotzdem wieder getan. Ich habe mir einen mobilen PC gekauft. Nachdem mein kleiner EEEPC wirklich nicht mehr ausgereicht hat, musste wieder etwas mobiles her. Etwas, das den Spagat zwischen Leistung und Akkulaufzeit schafft. Etwas, das locker 4 Stunden Film sehen im Zug durchhält, aber auch in der Lage ist aktuelle Spiele flüssig wieder zu geben. Und klein, am besten unter 14 Zoll. Und leicht.

Da ist die Auswahl natürlich nicht sehr groß. Ich habe mich für ein selbst konfiguriertes Notebook von ONE.de entschieden, basierend auf dem Clevo W230SS. Kurz hier die technischen Details:

  •  13,3Zoll Formfaktor 
  • FULL HD Non Glare Type Display mit LED Backlight 
  • Intel Core i7-4710MQ 4x 2.5 GHz
  • 16GB RAM
  • NVIDIA GTX 860M
  • 128GB M-SATA & 500GB SATA 7200RPM
  • 3xUSB 3.0 (1x powered) & 1x USB 2.0
  • HDMI, VGA, SDXC, WLAN, Bluetooth
  • integriertes Mikrofon / integrierte Lautsprecher
  • Kopfhörerausgang / Mikrofoneingang

Das alles in einen 13-Zöller zu quetschen war sicher nicht einfach… Aber kurz zu meinem Einsatzszenario: Ich brauche etwas, was den oben erwähnten Spagat schafft. Und nach einer Woche Nutzung kann ich behaupten, ich habe es gefunden. Ich habe Lubuntu (14.04 LTS) sowie Windows 7 Home Premium 64bit installiert. Letzeres für Gaming (Steam ahu!) und Photo-/Videobearbeitung. Das Linux hingegen nutze ich, wenn lange Akkulaufzeit brauche.

IMG_20140731_180041

Test: Lange Akkulaufzeit

Wenn es will, kann es lange. Man muss nur wissen wie. Mit Lubuntu bringt schon das Betriebssystem einige Vorteile mit – denn es ist extrem Ressourcen-schonend. Der CPU ist also schon mal kaum belastet. Die NVIDIA-GPU ist abgeschaltet (durch bumblebee) und die Intel HD 4600-Grafik ist aktiv – wieder ein Pluspunkt für den Akku. Dieser hat nebenbei erwähnt 65Wh – eher Mittleklasse. Trotzdem kann man bei aktiviertem WLAN, ausgeschalteter Tastaturbeleuchtung (in 2 Stufen regelbar) und nicht komplett abgedunkeltem Diplay mit rund 5,5 Stunden Akkulaufzeit rechnen – bei mäßiger Verwendung (Office, Internet, aber auch mal ein Video zwischendrin). Unter Windows sollte man eine Stunde abziehen.

Test: Hohe Leistung

Ja, der kleine kann Gaming. Sogar richtig gut. WorldOfTanks läuft super flüssig mit rund 50 bis 65 fps auf höchsten Einstellungen bei FullHD. Ebenso FarCry 3. Top! Dabei wird der kleine laut. Das muss man sagen. und heiß. Aber trotzdem hat Clevo es geschafft die Hitze aus dem Gehäuse zu bekommen. Denn selbst nach 2 Stunden zocken bleibt der CPU-Takt Stabil bei 2,5GHz und auch die GPU bleibt stabil.

IMG_20140801_170434

Test: Peripherie

Die Tastatur ist, wie schon erwähnt beleuchtet – was im Dunkeln echt praktisch ist. Ansonsten ist der Anschlag gut, der Abstand ist super. Das Touchpad hingegen ist meiner Meinung nach nicht. Es spricht nicht immer an (ja, manchmal KEINE Bewegung), insbesondere wenn man nach oben streicht. Multitouch klappt kaum. Etwas besser geht es, wenn man die Empfindlichkeit maximal einstellt. Aber nur etwas.

Man erhält mit dem Notebook 3 USB 3.0 Anschlüsse und einen für USB 2.0. Eine tolle Ausstattung für diese Größe – oft findet man bei diesem Formfaktor nur 2 USB-Anschlüsse. Desweiteren ist ein LAN-Port, VGA, HDMI, MICin, AUXout sowie einen SD-Karten-Slot. Eine sehr gute Ausstattung.

IMG_20140801_170448

Intern kann man 2 RAM-Riegel einbauen. In meinem Fall steckt im Moment einer mit 8GB drin – weite 8GB werden bei Lohneingang demnächst folgen. mPCIe ist 2 mal vorhanden, einmal Halfsize (WLAN eingebaut) und einmal Fullsize (vorbereitet für UMTS mit 1 Antenne, kommt nächste Woche, ich werde berichten). Dazu gibt es noch einmal mSATA, hier möchte ich demnächst eine SSD einbauen, auf welche das Windows migriert wird. Zu guter letzt natürlich noch eine SATA-Schnittstelle für 2,5″ Festplatten – bei mir ist eine 500GB Daten-HDD drin mit 7200 RPM, damit es etwas flotter geht.

IMG_20140801_170422

Den Bildschirm liebe ich. 1920×1080 Pixel ist nicht das Non-Plus-Ulta, – es gibt mittlerweile mehr. Aber das wollte ich gar nicht. Das IPS-Panel ist top, die Farben sind gut und hell genug für den Betrieb bei Tageslicht geeignet.

Fazit:

Ich bin immer etwas zu schnell begeistert, wenn es um meine eigenen Dinge geht. Aber hier muss ich sagen: Wenn man mit den kleinen Schwächen Leben kann ist es ein Top Gerät!

14. Juli 2014
von Pascal Tippelt
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Raspberry Pi – Neues Modell B+

Hay Ho, liebe Fan-Gemeinde de Pi: Es gibt ein neues Modell des Pi, Modell B+. Hier die Features:

  • Mehr GPIO. Es gibt nun 40 statt 26 Pins, die alten 26 sind kompatibel
  • Mehr USB. Es gibt jetzt vier USB 2.0 Ports, im Vergleich zu den 2 auf dem Modell B, mit besseren Hotplug-und Überstromverhalten
  • Micro SD, statt SD. Steht nicht hinüber hinaus, leichter zu installieren…
  • Geringerer Stromverbrauch. Durch den Austausch der Linearregler mit Schaltreglern, werden 0,5W bis 1W weniger verbraucht
  • Verbessertes Audio, durch Low-Noise-Netzteil
  • Besserer Formfaktor. USB Besser verteilt…

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