Pascal Tippelt's Blog

Linux und so

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18. September 2016
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The Grand Tour kommt am 18 November bei Amazon

Nachdem das Moderatorenteam von Top Gear kollektiv bei der BBC gekündigt hat war klar, dass eine neue Auto-Sendung nicht lang auf sich warten lässt. Vage angekündigt war „The Grand Tour“ schon länger von Amazon. Nun endlich steht das Datum fest.

Allerdings gibt es dann nicht gleich alle Episoden auf die Mütze, sondern 12 Wochen lang jeden Freitag eine neue. Mein Abendprogramm ist also geklärt 😉 – mal sehen wie hoch der WAF ist.

10. September 2016
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1und1 Kabel-Modem WLAN freischalten (Fritz!Box 7412 Recovery)

Wer bei 1&1 einen DSL-Internet-Vertrag abschließt, kann zwischen 3 verschiedenen Routern wählen.

1und1 Router Auswahl Quelle: https://dsl.1und1.de/wlan-hardware

1und1 Router Auswahl Quelle: https://dsl.1und1.de/wlan-hardware

Betrachtet man die ersten Beiden, so fällt auf, dass es sich in beiden Fällen um eine Fritz!Box 7412 handelt. Eine Fritz!Box 7412 allerdings bietet definitiv WLAN – warum also das „1&1 DSL-MODEM“ nicht? Schaut man sich letzteres an, so stellt man fest, dass es sich zumindest rein optisch um eine normale Fritz!Box 7412 handelt, mit modifizierter Firmware. Es ist die nicht offiziell von AVM angebotene Version 7412.06.32. Offiziell gibt es die Versionen  7412.06.21,  7412.06.30 sowie  7412.06.50. Dringt man ein wenig in das System ein erkennt man, dass es sich um die Version  7412.06.30 handelt, allerdings wurde jegliche Referenz auf das WLAN-Modul entfernt. Die Hardware ist jedoch eine vollständige Fritz!Box 7412.

Nun stellt sich die Frage, wie man die Software manipuliert. Zuerst muss ich dazu ein wenig die Paragraphen schwingen. In den AGB von 1&1 findet sich folgender Absatz:

14. Verkauf und Eigentumsübertragung bei Endgeräten
14.1. Ist nichts anderes vereinbart, geht das Eigentum an den Kunden erst mit
vollständiger Leistung des Kaufpreises über. Subventionierte Hardware wird
dem Kunden nur im Zusammenhang mit einer langfristigen Vertragsbeziehung
(Mindestvertragslaufzeit) angeboten. Wird der Vertrag innerhalb der vereinbarten
Mindestvertragslaufzeit, gleich aus welchen Gründen, beendet, ist 1&1 berechtigt,
subventionierte Hardware zurückzufordern.“

Daraus zu lesen sind simpel ausgedrückt zwei wichtige Punkte:

  • Der Router gehört einem erst nach den 2 Jahren Mindestvertragslaufzeit
  • Beendet man den Vertrag eher, muss man den Router zurückgeben

Veränderungen am Eigentum anderer sind zumindest kritisch. Allerdings kann ich hier nicht erkennen, dass es verboten ist, den Router zu updaten. Im Gegenteil, es wäre sogar gefährlich, die Router-Firmware auf dem .3X-Stand zu lassen, denn mit dem Update auf .50 gab es ein SSL-Update:

„Sicherheit:
Verbesserung – Kennwortbewertung bei der Ersteinrichtung und bei der Einrichtung von MyFRITZ!
Verbesserung – Sichere TLS-Verfahren erzwingen, Unterstützung von SSLv3 entfernt“

(Changelog für Firmware) Warum dies notwendig ist, kann jeder auf disablessl3.com nachlesen. Deswegen ist es sinnig, die Firmware auf den aktuellen Stand zu bringen und nebenbei die automatischen Updates von AVM zu aktivieren. Dazu empfehle ich folgende Schritte:

  1. Das Firmware-Recover-Tool von AVM herunterladen: https://service.avm.de/downloads/downgrade/fritzbox_7412/
  2. Die Firmware von 7412.06.32 auf 7412.06.30 per Recovery „downgraden“
  3. Die aktuelle Firmware in Version 7412.06.50 installieren: ftp://ftp.avm.de/fritz.box/fritzbox.7412/firmware/deutsch/

Ich sehe darin keine Verletzung der AGB von 1&1. Schließlich handelt es sich um eine von Hersteller AVM  vorgesehene Maßnahme und Software. Im Fall der Fälle kann man bei Nachfragen von 1&1, warum denn keine 1&1 Firmware installiert ist, immer noch angeben, dass die Fritz!Box nicht erreichbar (sowas passiert) war um man eben ein Recovery gemacht hat, wie der Hersteller es vorschreibt. Final lässt sich jedenfalls sagen, dass mit der oben beschriebenen Recovery-Methode das WLAN freigeschaltet wird und bleibt.

expansion

17. Juli 2016
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pi-topCEED im Test

formfactorWas einem RaspberryPi meist fehlt ist ein Display. Viele Lösungen gibt es, doch die meisten sind ziemlich gebastelt – so wie ich das sehe. Glücklicherweise gibt es nun eine passable Lösung, die gut aussieht und trotzdem nicht vom basteln abhält: Den pi-topCEED.

Ich habe die Indigogo-Kampagne unterstützt und somit schon jetzt einen zum Testen hier. Also schnell meinen vorhandenen RaspberryPi 3 eingebaut und los geht es.

Der CEED kommt in einer wertigen Papp-Verpackung. Beigelegt werden ein Netzteil, die Display-Converter-Platine (bereits eingebaut) und ein Proto-Shield. Dieses kann an die Converter-Platine angeschlossen werden und ist damit direkt über ein Flachbandkabel mit den GPIO des Raspberry verbunden, welche auch nach außen geführt sind.

expansionPraktisch an dieser Stelle: 3V3, 5V und GND sind mehrfach vorhanden. Zusätzlich findet man SPDIF – welches wohl aus dem HDMI-Signal extrahiert wird.

Alle Platinen (Display, Proto und Pi) sind auf einer Magnet-Schiene angebracht und können, falls nötig, verschoben werden. Praktisch.

Das 14 Zoll Display und dessen Rahmen sind gut verarbeitet. Das Display ist hell und wenn man direkt darauf blickt gut ablesbar, die Farbqualität ist gut. Allerdings ist die Blickwinkelstabilität eine Kathastrophe. Hier hätte ich mir deutlich mehr erwartet. Horizontal ist alles gut. Aber vertikal reicht schon ein Winkel von etwas mehr als 10 Grad und das Bild wird entweder milchig oder schwarz wird plötzlich weiß. Für ein Produkt, welches im wesentlichen ein Display ist, ist das schon ein wenig armselig.

Etwas ausgeglichen wird dies durch den verstellbaren Ständer. Somit kann man den Stehwinkel anpassen, um oben genannte Probleme zu umgehen. Die Display-Platine bietet auch einen USB-Anschluss. Diese war eigentlich zur Stromversorgung des Pi gedacht, doch dies wird mit dem (auf dem Bild nicht angezeigten) Flachbandkabel gemacht. Doch da auch andere Kleinstcomputer genutzt werden können sollen, blieb dieser erhalten. Eine gute Sache.

Das Gehäuse mit Platinen und Display ohne Raspberry gibt es ab 70 Dollar – mit sind es knapp 100 Dollar. Zumindest war es so in der Kampagne. Jetzt liegt der Preis bei 100 Dollar ohne und 139 Dollar mit Raspberry. Es kommen aber noch Steuer hinzu.

Doch wo kaufen? Bisher: Nirgendwo in der EU, nur beim Hersteller in Asien direkt.

 

28. Februar 2016
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Vorstellung: WeMos – Mikrocontroller mit WLAN

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Das günstigste aber unpraktischste ESP-Modul

Vor nicht allzu langer Zeit bin ich, auf der Suche nach Alternativen zum Arduino, auf die ESP8266-Module gestoßen, welche es mittlerweile für 2€ im asiatischen Raum zu kaufen gibt. Begeistert habe ich diese damals bestellt, musste aber feststellen, dass sie zwar günstig, aber auch nicht besonders praktikabel sind. Das bespielen mit einem Programm geht nur mit einem externen FTDI Modul, oft muss man umstecken und nicht alle GPIO sind nach außen geführt – ärgerlich.

Ich war nun also immer weiter auf der Suche nach einer besseren Lösung. Kürzlich stieß ich dadurch auf die NodeMCU und Wemos Module. Beide basieren auf dem ESP8266 – doch erweitert um einen integrierten USB-Controller (CH340) sowie auf eine Breadboard-freundliche Platine gelötet. Beide Module sind auch Arduino-kompatibel –  schließlich basieren diese auf dem ESP8266.

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Wemos D1 mini Quelle github

Ich persönlich habe mich für die Wemos-D1-mini-Module entschieden. Sie sind klein und es gibt schon jetzt diverse Erweiterungsplatinen. Ich werde hier in Kürze über meine Projekte berichten. Ich möchte diverse Steckdosen steuern, an denen sich beispielsweise ein Beamer befindet, welcher per RS232 noch zusätzlich Kommandos erhält – alles per WLAN (und per App).

27. Februar 2016
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Raspberry Pi 3 – Gerüchte verhärten sich

Vor Kurzem berichtete ich über eine eventuelles Release des Raspberry Pi 3. Nun, die Gerüchte verdichten sich langsam. Bei der Amerikanischen Aufsichtsbehörde FCC sind Dokumente um den Einplatinencomputer aufgetaucht.

Wichtiger Faktor: Das FCC-Protokoll spricht von WLAN (b,g,n; 2,4GHz) und Bluetooth Low Energy. Wie ich damals schon gemutmaßt hatte, kommt das neue Modell also mit diversen Funk-Anbindungen. Endlich.

pi3

Quelle: https://fccid.io/document.php?id=2912424

Optisch fällt auf, dass die Status-LEDs ihren Platz verlassen haben, dort befindet sich nun die Keramik-Antenne.

Weitere Informationen findet man auf Reddit. Dort verlinkt ein User ein Foto einer Werbeanzeige vom Pi 3:

exuZy58[1] Dort finden sich folgende technische Details:

  • Bradcom BCM2837 CPU (4x 1,2 GHz)
  • 1GB RAM (wie bisher)
  • WLAN / Bluetooth per BCM43143
  • 26,38 Pfund (33,50€) Preis

Das kling meines Erachtens nach schon sehr gut. Weitere Infos Poste ich, sobald ich diese finde.

24. Januar 2016
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Kommt bald ein Raspberry Pi 3 Release?

Es gibt Gerüchte (!!!), dass die Raspberry Pi Foundation zu ihrem vierten Geburtstag in einem Monat die dritte Evolutionsstufe des Raspberry Pi vorstellt. Ich persönlich halte das für möglich und möchte mich den Spekulationen mit ein paar Wünschen an die Hardware.

Die zweite Version des Raspberry Pi hatte mich schon begeistert. Endlich eine bessere CPU und genügend RAM. Okay, es läuft jetzt „Windows“ auf dem Raspberry – nun ja. So etwas in der Richtung – hatte ich persönlich aber auch nicht vermisst.

Für die neue Generation wünsche ich mir eine vielleicht etwas leistungsfähigere Grafikeinheit, eventuell auch nochmal etwas mehr RAM. Wirklich wichtig wäre für mich aber eine Funk-Anbindung – WLAN wäre wirklich ein Traum und wird sicher von vielen von uns nützlich sein. Bluetooth wäre auch chic. Mal sehen, was die Zukunft bringt 😀

30. Dezember 2015
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LG 29UM57-P Ultra Widescreen 21:9 Monitor Test

Weihnachten geht vorbei und als Geschenk an mich gönne ich mir einen neuen Monitor. Bisher nutze ich einen Benq 24-Zöller im 16:10 Format und war wirklich zufrieden mit dieser Lösung. Leider hat eben dieser Monitor altersbedingt aufgegeben – der DVI Port hat sich verabschiedet. Bleiben noch HDMI und VGA, doch „nur“ ein digitaler Anschluss am Monitor ist mir leider zu wenig. Nach 5 Jahren Dienst habe ich also diesen Monitor in den Keller getragen, ein neuer Monitor folgte.

Da es 16:10 Monitore meist nur zu horrenden Preis für den Office-Bereich gibt und mir 16:9 einfach nicht wirklich zusagt habe ich mich entschieden, das Risiko einzugehen und etwas komplett neues auszuprobieren. Meine Wahl viel schnell auf das noch etwas neue 21:9 Format, aus preislichen Gründen meine Wahl auf den LG 29UM57-P. Für knapp 300€ bekommt man 29 Zoll mit 2560×1080 Pixeln.

LG 29UM57-P von vorn

LG 29UM57-P von vorn, Quelle LG

Nun stellt sich die Frage, warum man einen solch breiten Monitor braucht? Man könnte nun das Argument der Gaming-Erlebnisses bringen, doch dieses spielte nur ein untergeordnete Rolle. Viel wichtiger war es mir, gleich den zweiten Monitor zu ersetzen, welchen ich dem Benq beigestellt hatte. Diese Lösung begann mich zu nerven, ein einheitliches Bild ohne Unterbrechung musste her.

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LG 29UM57-P von der Seite, Quelle LG

Das Resultat hat mich überzeugt. Es ist wirklich Platz für zwei Fenster nebeneinander, ohne bei einem Einschränkungen hinnehmen zu müssen. Die von LG mitgelieferte Software (auf CD 😀 ) nutze ich hingegen nicht, auch wenn sich hier noch mehr „Splitscreen“-Funktionen realisieren ließen (4×4, 4×3 usw…), die Windows Variante reicht vollkommen aus. Kurzzeitig etwas enttäuscht wurde ich beim ersten Anschließen des Monitors: Einige Bildregionen schienen zu flackern – unerklärlich für mich. Dieses Problem löste sich, als ich das Farbschema von der LG „Treiber“-CD installierte.

LG 29UM57-P Anschlüsse, Quelle LG

LG 29UM57-P Anschlüsse, Quelle LG

Auch das Gaming-Erlebnis lohnt sich, aber das hatte erwartet. Die Helligkeit ist so gut, dass ich sogar auf 75% heruntergeregelt habe. Die Anschluss-„Vielfalt“ (xD) besteht aus 2 HDMI-Ports (PiP wird unterstützt) und einem Audio-Ausgang (nutze ich persönlich nicht). An einem Port hängt der PC, am anderen der Raspberry Pi (ja, mit Custom-Resolution geht das 😉 ).