The Grand Tour Staffel 3 ab 18. 01. 2019

Die Jungs sind wieder da! Endlich. Die dritte Staffel der Grand Tour von Jeremy Clarkson, Richard Hammond und James May startet im Januar 2018. Hier schon mal den epischen Trailer:

Ich hoffe die Staffel hält, was der Trailer verspricht! Sobald ich mehr weiß, schreib ich es hier!

Update: Was wir bisher wissen

So sicher es ist, dass die drei Moderatoren Jeremy Clarkson, Richard Hammond und James May wieder dabei sind, so sicher ist auch, dass bisher beinahe keine Informationen durchgedrungen sind. Bei der Amazon Pressestelle gibt es nur einen kurzen Abriss, keine weitergehenden Informationen. Auf facebook haben die Jungs ein kurzes inhaltsarmes Video veröffentlicht, indem sie angeben, voll im Stress der Dreharbeiten zu sein.

Projekt: Historisches Wohnmobil – Teil 18 Motorrevision, Altweibersommer und Einmotten

Im letzten halben Jahr war es recht ruhig um unser Wohnmobil geworden. Wir hatten den Innenausbau abgeschlossen und eigentlich einen längeren Urlaub mit dem Mobil geplant. Aber leider hat uns leider der Motor im Stich gelassen. Zwei Ventile am dritten Kolben waren gerissen – unerkannte Falschluft hatte das Gemisch zu sehr abmagern lassen. Weil die Ventile allgemein schon recht eingelaufen waren und sich benahe nicht mehr nachstellen ließen haben wir uns entschieden einen anderen überholten Kopf einbauen zu lassen. Dazu sind wir in eine Bosch-Werkstatt gegangen, da mir schlicht die Räumlichkeiten und auch die Erfahrung fehlte. Leider mussten wir wieder dabei feststellen, dass eine Werkstatt, auch wenn sie sich “Oldtimerwerktstatt” aufs Schild geschrieben hat, nicht unbedingt gute Arbeit leistet. Denn obwohl ich das vollständige Werkstatthandbuch mitgeliefert habe, indem das Einstellen der Ventile ausführlich beschrieben ist, mussten wir feststellen, dass die Herren es nach 2 Monaten nicht geschafft haben, diese einzustellen. Dieses Problem konnte ich nach langen hin und her leider erst Mithilfe eines langjährigen, erfahrenen Bedfordfahrers herausfinden und korrigieren. Wir waren bis zu der Erkenntnis, dass die Ventile vollkomen falsch eingestellt waren leider davon ausgegangen, dass eine Werkstatt liefert, was auf der Rechnung steht. Auch erst Mithilfe des erfahrenen Schraubers haben wir dann herausgefunden, dass sich die Fliehkraftgewichte, ein wichtiger Teil des Zündverteilers, regelmäßig verhakten.

Und dennoch: Wir konnten die letzten Züge des Sommers noch mit unseren wunderbaren kleinen Wohnmobil genießen. Denn nachdem wir nun fast alles im Motorraum wieder in Schuss haben läuft das Wohnmobil wieder gut.  Und eine neue Hauptuntersuchung ermöglicht uns mindestens zwei weitere Jahre mit Karl-Heinz! Wir erreichen nun sogar wieder unsere eingetragene Höchstgeschwindigkeit von soliden 103 km/h 🙂 Nicht ganz so rasant sind wir dann noch jeweils ein Wochenende nach Hamburg und in den Harz nach Thale gefahren, wo wir einige sonnige Tage verbracht haben.

Unser Hymermobil 521 war nicht der einzige Oldtimer am Fischmarkt

Nun ist bald wieder die Zeit, in der Schnee eine Reise mit dem Mobil zu gefährlich und zu kalt macht. Deswegen ging vor einigen Wochen die letzte Tour dieses Jahres in eine Scheune in meinem Heimatdorf, wo wir das Wohnmobil über den Winter aufbocken und trocken lagern.

Aufgebockt, trocken und versorgt: Der Winter kann kommen

Beim Einmotten gibt es jedes Jahr die gleiche Routine:

  • Aufbocken um die Reifen zu schonen
  • Alle Gummis mit Gummipflege behandeln um diese zu erhalten
  • Die Reifen mit Riefenpflege behandeln um diese weich zu halten
  • Roststellen
    • suchen, freilegen und säubern
    • mit Rostumwandler behandeln
    • neu lackieren
  • Unterbodenschutz erneuern oder ergänzen
  • Alle beweglichen Teile abschmieren (Kardanwellengelenke!)
  • Betriebsflüssigkeiten auf Winterfestigkeit prüfen

Noch während der Zeit der Fehlersuche am Motor haben wir auch endlich eine erschwingliche neue Dachhaube für unseren kleinen Hymer finden können. Freundliche Camper auf der Dresdener Region haben für die Alten Eriba-Camper Dachhauben nachproduzieren lassen und siehe da: Die passen auch bei uns. Und was für ein Unterschied das ist!

Unsere neue Dachhaube, nicht nur dicht sondern sogar schick!

Jetzt heißt es erstmal Abschied nehmen bis zum Frühhjahr, dann hoffentlich ohne eingefrorene Kupplung 😉

Breitbandausbau auf dem Lande

Die Telekom baut das DSL-Netz aus, endlich VDSL bis 100 MBit/s! So zumindest stand es im Flyer, der Anfang 2018 in der Gemeinde Neukirchen / Pleiße verteilt wurde. Schon im Oktober 2018 sollte der Ausbau abgeschlossen sein. FTTC, also Glasfaser bis zum Verteiler in der Nachbarschaft sollte es geben. Wunderbar!

Ich betreue vor Ort die IT eines kleinen Unternehmens. DSL 16000 ist verfügbar, 12000 kbit/s kommen an. Sicher besser, als in anderen Regionen in Deutschland, aber spätestens mit dem Upload von 1000 kbit/s stößt man mit 5 gleichzeitigen Telefonaten per VoIP an die Grenzen. Umso erfreuter war ich, als Mitte des Jahres gut erkennbar Tiefbauarbeiten begannen. Auf der Karte zum Netzausbau der Telekom jedoch tat sich auch einiges. So wurde der Termin für den Abschluss der Arbeiten jeden Monat um einen Monat nach hinten verschoben. So lautete der Endtermin erst Oktober, dann September, dann November, Dezember und gar Januar.

Und dann war er weg. Kein Termin mehr gelistet. Was nun – Ausbau kurz vor dem Ziel gecancelt? Doch kein schnelles Internet? Eine kurze Anfrage bei der Pressestelle der Telekom brauchte das Übel zutage:

(…) aktuell können wir noch keine Aussagen zu Terminen beim Ausbau in Neukirchen/Pleiße treffen. Wir klären die weitere Zusammenarbeit mit Tiefbauunternehmen. Sicher ist aber, dass wir weiter bauen. Bitte haben Sie noch etwas Geduld.

Geduld haben wir hier in Westsachsen, denn 12000 kbit/s sind bei Leibe kein Highspeed, zumal die benötigte Datenrate immer weiter zunimmt. Doch mittlerweile (Stand 31.10.2018) gibt es einen Hoffnungsschimmer: Neukirchen taucht wieder auf der Ausbaukarte auf. Sogar mit Termin! Schon Anfang April, nur rund 14 Monate nach Ankündigung und nur 6 Monate nach ursprünglichen Termin soll der Ausbau abgeschlossen sein. Also – falls dieser Termin eingehalten werden sollte. Eventuell. Voraussichtlich.

O2 und die partielle Auslandsdrosselung

Ich bin Mobilfunkkunde bei o2 mit dem kleinsten o2 Free Vertrag – 1 GB LTE “Highspeed”-Volumen und danach fast normal mit 1000 kbit/s weitersurfen. Das funktioniert in Deutschland wirklich gut, mittlerweile wird man nach Verbrauch des Datenvolumens auch nicht mehr aus dem LTE-Netz geschmissen, sondern verbleibt dort mit verminderter Geschwindigkeit.

Nun habe ich meinen Urlaub in Schweden verbracht, einem Land, dass ein sehr gut ausgebautes Mobilfunknetz hat. Schweden gehört zu Zone 1 des Auslandstarifs bei o2, also dem Bereich, in dem ich laut o2 “wie in Deutschland weiter telefonieren und surfen” kann.

Nun kam es so, dass ich mein Datenvolumen in Schweden verbrauchte und aus dem LTE-Netz flog (steht so in meinem Vertrag, alles paletti). Etwas irritiert war ich dann aber über die Datenrate, die mit daraufhin zur Verfügung stand: Trotz HSDPA mit 4/5 Balken habe ich einfach nicht mehr als 200 oder 300 kbit/s erreichen können. Nunja, vielleicht habe ich hier im Wald einfach kein ausreichendes Netz, habe ich mir gedacht… Dann aber ist mir etwas aufgefallen: Einige wenige Internetseiten werden mit wesentlich höherer Datenrate geladen als andere.

So wird zum Beispiel die Website von o2 (o2online.de), welche recht aufwendig ist und zusätzlich noch mit einer großen Summe an Bilder vollgepackt ist, mit ca. 3000 kbit/s geladen. Das hätte mich nicht weiter verwundert, wenn nicht auch die Seite von 1und1 mit über 3Mbit/s geladen würde…

Ich glaube o2 wendet hier eine Zweiklassenpolitik beim Datenverkehr an. Klar: Zugriff auf die eigenen Server, da muss nichts gedrosselt werden. Und das ich aus dem LTE fliege, wie es in meinem Vertrag steh: Das ist alles in Ordnung! Aber warum werden einige externe Seiten auch bevorzugt (1und1.de) und andere, “normale” Websiten so derart benachteiligt?

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Test im Uni-Leben: TREKSTOR Primetab T13B

Von der Firma TREKSTOR habe ich vor geraumer Zeit das Primetab T13B zur Verfügung gestellt bekommen. Bei dem Gerät handelt es sich um ein Tablet, dass gemeinsam mit der Bild-Zeitung unter dem Titel “Volks-Tablet” vermarktet wird. Ich habe das Gerät insbesondere auf seinen möglichen Einsatz in der Vorlesung getestet.

Was wollte ich untersuchen?

  1. Allgemeine Leistungsfähigkeit und Hardware
  2. Verarbeitungsqualität
  3. Einsatz als Schreibgerät
    1. mit Stift
    2. mit Tastatur
  4. Einsatz zum Spielen
  5. Einsatz als (Video-) Wiedergabegerät
  6. Auffälligkeiten / Sonstiges
  7. Preis und Verfügbarkeit

1. Allgemeine Leistungsfähigkeit und Hardware

In dem Tablet steckt ein Intel Pentium Prozessor, der bereits Mitte 2016 von Intel veröffentlicht wurde. Der Intel Pentium N4200 gehört zur Familie der Apollo Lake Generation und ist mit 4 “echten” Prozessorkernen ausgestattet, die mit 1,1 GHz bis 2,5 GHz takten. Das reicht nicht nur fürs Surfen und etwas Office, man kann auch mehr damit anfangen. Selbst Photoshop von Adobe läuft flüssig und profitiert hier ganz klar von den kurzfristig recht hohen Frequenzen.

Die EMMC-Festplatte ist mit 60 GB recht mager ausgelegt, der Speicher kann jedoch mit einer M.2 SSD und einer Micro-SD-Karte erweitert werden. Die sequenzielle Leserate ist mit etwas über 90 MB/sec recht ordentlich, schreiben mit 40 MB/sec in einem auf niedrigen Energiebedarf ausgelegten System noch akzeptabel. Die M.2 SSD wird über SATA 6 GBit/s angesteuert. Lauthandbuch unterstützt der M.2 Port den B (PCIe ×2, SATA, USB 2.0 und 3.0, Audio, UIM, HSIC, SSIC, I2C und SMBus) und M Key (PCIe ×4, SATA und SMBus). Es ist also im Rahmen des Möglichen,dass dort auch die PCIe Schnittstelle nach außen geführt wird. Somit könnte man ein Wifi-Modul oder gar einen PCI Expander für eine externe Grafikkarte anschließen, um über die Optimus Technologie von NVIDIA eine höhe Grafikleistung zu erzielen.

2. Verarbeitungsqalität

Ich bin sehr positiv überrascht davon, dass fast das komplette Tablet aus Metall gefertigt ist. Die ganze Rückseite, inklusive des ausklappbaren Ständers sind aus je einem Stück Metall gefertigt, was nicht nur der Stabilität zu Gute kommt, das fühlt sich auch einfach gut an. Lediglich ein kleiner Streifen oben auf der Rückseite ist aus Plastik – irgenwo müssen ja die WLAN-Antennen liegen. Auch der Deckel für die M.2 SSD ist aus Plastik. Vorn dominiert das Display, welches von Glas umgeben ist. Gut so! Der Klappmechanismus ist ebenfalls nicht aus Plastik, sondern ein recht kräftiges Metallscharnier. Alles ist mit (Kreuzschlitz-) Schrauben befestigt und somit leicht austauschbar, unter dem Klappmechanismus kommen acht weitere Schrauben zu Vorschein. Ich möchte prophezeien, dass sich über diese das Gehäuse öffnen lässt. Da es sich bei dem Testgerät nicht um mein Eigentum handelt, bleibt es aber bei dem Blick von außen. Ich gehe davon aus, dass sich die beschriebenen Umstände sehr positiv auf die Reparierbarkeit auswirken.

Drei Dinge sind mir jedoch negativ aufgefallen. Zum Ersten schließt der Klappmechanismus bei mir auf einer Seite nicht glatt mit dem Rücken ab. Diese Stelle ist zu allem Übel noch recht scharf. Zweitens lässt sich das Display am oberen Rand beinahe 2,5 mm eindrücken (oberhalb der Kamera, wo auch die WLAN-Antennen sitzen. Hier fehlt klar eine Halterung oder zumindest eine Stütze. Der dritte Punkt ist die Tastatur. Die Bolzen, welche einen sicheren Halt am Tablet gewährleisten, sind bereits nach 5 Tagen Nutzung und vielleicht 15 An- und Abdockvorgängen sichtlich mitgenommen. Das darf nicht sein!

3. Einsatz als Schreibgerät

Hier liegt meiner Meinung nach der einzige wirklich große Nachteil: Schreiben mit einem Stift ist schlicht nicht möglich. Der Touchscreen ist kapazitiv, besitzt aber keinen Digitizer. Es gibt zwar Eingabestifte für kapazitive Bildschirme, doch die Reaktionszeit des Touchscreens ist derart langsam, dass schreiben nicht möglich ist. Leider fällt es damit bei der Nutzung für die Hochschule flach…

4. Einsatz zum Spielen

Sicher, eine Intel HD Graphics 505 ist nicht für aktuelle Toptitel geeignet. Dennoch habe ich das ein oder andere ausprobiert, immer auf FullHD:

  • Minecraft: mit 35 bis 55 fps gut spielbar (Graphics fancy, mit Optifine 60fps), tendenziell CPU limitiert
  • AssaultCube: INSANE: 20 – 30 fps, HIGH: 30 – 40 fps, GOOD 50 – 60 fps –> ab HIGH gut spielbar
  • Kingdom Rush: problemlos spielbar, auch auf Akku
  • Die Siedler II Die nächste Generation: Läuft flüssig, fps nicht ermittelt

Die CPU bleibt unter hoher Last meist bei 1,4 bis 1,6 GHz, je nach dem, ob mehr GPU oder CPU Last gefordert sind.

5. Einsatz als Videowiedergabegerät

Die Grafik beschleunigt alle gängigen Videoformate, sodass ein FullHD Video, dass mit h264 codiert ist, bei der Wiedergabe mit einem geeigneten Player kaum CPU-Last hervorruft, was der Akkulaufzeit entgegenkommt. Ich habe im VLC über 7 Stunden lang Big Buck Bunny in Dauerschleife lassen – bei 50 % Helligkeit und aktivierten WLAN. Danach waren noch immer 10% Akku übrig. Leider sind die integrierten Stereo-Lautsprecher recht leise. Bei voller Lautstärke klingen diese aber immer noch gut, wenn man von dem komplett fehlenden Bass mal absieht.

6. Auffälligkeiten  / Sonstiges

Zumindest bei meinem Gerät war das BIOS extrem vielfältig einstellbar. Eine vollständige Liste aller Einstellmöglichkeiten habe ich in die Cloud geladen. Ich konnte 54 verschiedene Einstellungsseiten mit unzähligen Optionen finden. Ich habe mal ein BIOS-Dump erstellt…

UPDATE: Laut TREKSTOR ist das BIOS auch beim Serienmodell derart breit einstellbar.

7. Preis und Verfügbarkeit

Das TREKSTOR Primetab T13B ist bei allen großen Elektrohändlern für ca 400€ verfügbar. Aufpassen sollte man, dass nicht aus Versehen das kleinere Modell mit dem Celeron Prozessor gekauft wird, dieses bietet eine meiner Meinung nach zu geringe Leistung. Grundsätzlich kann ich das Tablet empfehlen, man sollte sich aber bewusst sein, dass schreiben darauf nicht möglich ist.

Amazon (auf das Bild klicken):

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