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Der Blog von Pascal Tippelt. Wohnmobil, Computer, Linux und so

20. Juli 2018
von pascaltippelt
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Test im Uni-Leben: TREKSTOR Primetab T13B

Von der Firma TREKSTOR habe ich vor geraumer Zeit das Primetab T13B zur Verfügung gestellt bekommen. Bei dem Gerät handelt es sich um ein Tablet, dass gemeinsam mit der Bild-Zeitung unter dem Titel “Volks-Tablet” vermarktet wird. Ich habe das Gerät insbesondere auf seinen möglichen Einsatz in der Vorlesung getestet.

Was wollte ich untersuchen?

  1. Allgemeine Leistungsfähigkeit und Hardware
  2. Verarbeitungsqualität
  3. Einsatz als Schreibgerät
    1. mit Stift
    2. mit Tastatur
  4. Einsatz zum Spielen
  5. Einsatz als (Video-) Wiedergabegerät
  6. Auffälligkeiten / Sonstiges
  7. Preis und Verfügbarkeit

1. Allgemeine Leistungsfähigkeit und Hardware

In dem Tablet steckt ein Intel Pentium Prozessor, der bereits Mitte 2016 von Intel veröffentlicht wurde. Der Intel Pentium N4200 gehört zur Familie der Apollo Lake Generation und ist mit 4 “echten” Prozessorkernen ausgestattet, die mit 1,1 GHz bis 2,5 GHz takten. Das reicht nicht nur fürs Surfen und etwas Office, man kann auch mehr damit anfangen. Selbst Photoshop von Adobe läuft flüssig und profitiert hier ganz klar von den kurzfristig recht hohen Frequenzen.

Die EMMC-Festplatte ist mit 60 GB recht mager ausgelegt, der Speicher kann jedoch mit einer M.2 SSD und einer Micro-SD-Karte erweitert werden. Die sequenzielle Leserate ist mit etwas über 90 MB/sec recht ordentlich, schreiben mit 40 MB/sec in einem auf niedrigen Energiebedarf ausgelegten System noch akzeptabel. Die M.2 SSD wird über SATA 6 GBit/s angesteuert. Lauthandbuch unterstützt der M.2 Port den B (PCIe ×2, SATA, USB 2.0 und 3.0, Audio, UIM, HSIC, SSIC, I2C und SMBus) und M Key (PCIe ×4, SATA und SMBus). Es ist also im Rahmen des Möglichen,dass dort auch die PCIe Schnittstelle nach außen geführt wird. Somit könnte man ein Wifi-Modul oder gar einen PCI Expander für eine externe Grafikkarte anschließen, um über die Optimus Technologie von NVIDIA eine höhe Grafikleistung zu erzielen.

2. Verarbeitungsqalität

Ich bin sehr positiv überrascht davon, dass fast das komplette Tablet aus Metall gefertigt ist. Die ganze Rückseite, inklusive des ausklappbaren Ständers sind aus je einem Stück Metall gefertigt, was nicht nur der Stabilität zu Gute kommt, das fühlt sich auch einfach gut an. Lediglich ein kleiner Streifen oben auf der Rückseite ist aus Plastik – irgenwo müssen ja die WLAN-Antennen liegen. Auch der Deckel für die M.2 SSD ist aus Plastik. Vorn dominiert das Display, welches von Glas umgeben ist. Gut so! Der Klappmechanismus ist ebenfalls nicht aus Plastik, sondern ein recht kräftiges Metallscharnier. Alles ist mit (Kreuzschlitz-) Schrauben befestigt und somit leicht austauschbar, unter dem Klappmechanismus kommen acht weitere Schrauben zu Vorschein. Ich möchte prophezeien, dass sich über diese das Gehäuse öffnen lässt. Da es sich bei dem Testgerät nicht um mein Eigentum handelt, bleibt es aber bei dem Blick von außen. Ich gehe davon aus, dass sich die beschriebenen Umstände sehr positiv auf die Reparierbarkeit auswirken.

Drei Dinge sind mir jedoch negativ aufgefallen. Zum Ersten schließt der Klappmechanismus bei mir auf einer Seite nicht glatt mit dem Rücken ab. Diese Stelle ist zu allem Übel noch recht scharf. Zweitens lässt sich das Display am oberen Rand beinahe 2,5 mm eindrücken (oberhalb der Kamera, wo auch die WLAN-Antennen sitzen. Hier fehlt klar eine Halterung oder zumindest eine Stütze. Der dritte Punkt ist die Tastatur. Die Bolzen, welche einen sicheren Halt am Tablet gewährleisten, sind bereits nach 5 Tagen Nutzung und vielleicht 15 An- und Abdockvorgängen sichtlich mitgenommen. Das darf nicht sein!

3. Einsatz als Schreibgerät

Hier liegt meiner Meinung nach der einzige wirklich große Nachteil: Schreiben mit einem Stift ist schlicht nicht möglich. Der Touchscreen ist kapazitiv, besitzt aber keinen Digitizer. Es gibt zwar Eingabestifte für kapazitive Bildschirme, doch die Reaktionszeit des Touchscreens ist derart langsam, dass schreiben nicht möglich ist. Leider fällt es damit bei der Nutzung für die Hochschule flach…

4. Einsatz zum Spielen

Sicher, eine Intel HD Graphics 505 ist nicht für aktuelle Toptitel geeignet. Dennoch habe ich das ein oder andere ausprobiert, immer auf FullHD:

  • Minecraft: mit 35 bis 55 fps gut spielbar (Graphics fancy, mit Optifine 60fps), tendenziell CPU limitiert
  • AssaultCube: INSANE: 20 – 30 fps, HIGH: 30 – 40 fps, GOOD 50 – 60 fps –> ab HIGH gut spielbar
  • Kingdom Rush: problemlos spielbar, auch auf Akku
  • Die Siedler II Die nächste Generation: Läuft flüssig, fps nicht ermittelt

Die CPU bleibt unter hoher Last meist bei 1,4 bis 1,6 GHz, je nach dem, ob mehr GPU oder CPU Last gefordert sind.

5. Einsatz als Videowiedergabegerät

Die Grafik beschleunigt alle gängigen Videoformate, sodass ein FullHD Video, dass mit h264 codiert ist, bei der Wiedergabe mit einem geeigneten Player kaum CPU-Last hervorruft, was der Akkulaufzeit entgegenkommt. Ich habe im VLC über 7 Stunden lang Big Buck Bunny in Dauerschleife lassen – bei 50 % Helligkeit und aktivierten WLAN. Danach waren noch immer 10% Akku übrig. Leider sind die integrierten Stereo-Lautsprecher recht leise. Bei voller Lautstärke klingen diese aber immer noch gut, wenn man von dem komplett fehlenden Bass mal absieht.

6. Auffälligkeiten  / Sonstiges

Zumindest bei meinem Gerät war das BIOS extrem vielfältig einstellbar. Eine vollständige Liste aller Einstellmöglichkeiten habe ich in die Cloud geladen. Ich konnte 54 verschiedene Einstellungsseiten mit unzähligen Optionen finden. Ich habe mal ein BIOS-Dump erstellt…

UPDATE: Laut TREKSTOR ist das BIOS auch beim Serienmodell derart breit einstellbar.

7. Preis und Verfügbarkeit

Das TREKSTOR Primetab T13B ist bei allen großen Elektrohändlern für ca 400€ verfügbar. Aufpassen sollte man, dass nicht aus Versehen das kleinere Modell mit dem Celeron Prozessor gekauft wird, dieses bietet eine meiner Meinung nach zu geringe Leistung. Grundsätzlich kann ich das Tablet empfehlen, man sollte sich aber bewusst sein, dass schreiben darauf nicht möglich ist.

Amazon (auf das Bild klicken):

Der Link zu Amazon ist ein Affiliate Link. Die Provision nutze ich lediglich um die Serverkosten zu decken.

15. Juni 2018
von pascaltippelt
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In eigener Sache: Hosting bei Netcup und Gutscheine

netcup ÖkostromWer meinen Blog liest, ist wahrscheinlich technisch versiert oder zumindest interessiert. Und vielleicht haben sich meine Leser schon mal die Frage gestellt, “wo” denn meine Internetseite liegt. Die Antwort ist: Ich setze seit einigen Jahren auf die Firma Netcup. Ich habe mich dort für einen preiswerten V-Server entschieden, so muss ich mich zwar um die Software selber kümmern, aber habe auch 100%ige Kontrolle. Über meine Daten, meine Performance und Dienste. Aber es gibt auch andere Gründe, die eher ideologischer Natur sind. So nutzt Netcup reinweg Ökostrom für den Betrieb der Server (Wenn man vom Notfall-Dieselgenerator mal absieht). Und das die Server in Deutschland stehen und somit deutschem Recht unterliegen finde ich auch positiv. Natürlich ist das jetzt hier Werbung. Aber ich muss sagen, die Jungs machen Ihren Job gut, da kann man auch mal sagen, dass es seit Jahren keine Probleme gibt und man zufrieden ist.

Jetzt kommt der Teil für euch: Ich habe ein paar Neukunden-Gutscheine für Netcup für euch vorbereitet! Diese müsst ihr hier einlösen.

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1. Juni 2018
von pascaltippelt
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Betrugsmasche Analogabschaltung Kabeldeutschland / Vodafone – Ein Erfahrungsbericht

In unserem Mehrfamilienhaus wohnt ein älteres Ehepaar um die 90 Jahre. Die haben, da es kein Satellitenfernehen gibt, den üblichen Kabel-TV-Anschluss im Haus wie alle hier. Normales Fernsehen kostet 3,99€ im Monat, dabei sind einige HD Sender. Das haben die Beiden schon seit Jahren und waren glücklich damit, bis dann plötzlich eine junge Dame von Kabeldeutschland (sic!) vorbeikam und sich “den Anschluss mal anschauen wollte”. Nachdem die Kabeldeutschland- (jetzt ja eigentlich Vodafone) Mitarbeiterin sich alles genau angesehen hat, erklärte sie, dass das Fernsehen wie das Paar es bisher empfängt, demnächst abgeschaltet werden würde (Analogabschaltung). Deswegen müsse man auf ein anderes Gerät umsteigen, dass das könne und man müsse einen neuen Vertrag abschließen, der nur einen Euro mehr kosten würde, also 4,99€ im Monat.

Die ältere Dame hat sich darauf eingelassen, das Fernsehen sollte ja wie gewohnt weitergehen. Ein paar Tage später kam die Mitarbeiterin dann wieder vorbei und hat das Gerät installiert. Das Ganze kam der älteren Dame dann aber (zum Glück) spanisch vor, denn an Ihrem alten Receiver wurde nichts verändert. Also hat sie mich gerufen. Ich habe dann nachgefragt, was die Mitarbeiterin denn gemacht hätte und was es denn kosten würde: Aussage wie oben – 4,99€ im Monat. Dann war sie ganz schnell weg, hat den Vertrag und Ihre Karte mitgenommen. Einen weiteren Termin habe die Mitarbeiterin – in einer anderen Stadt.

Ich war skeptisch geworden und habe mir die Situation mal angesehen. Und siehe da: Ein zweiter Receiver stand knapp neben dem Alten (digital und weiter funktionsfähig). Und nicht nur das: Eine neue Smartcard steckte in dem neuen Receiver. Ich habe dann begonnen an der Hotline nachzuforschen mit dem Ergebnis: Die Mitarbeiterin von Kabeldeutschland hat einen zweiten Vertrag für das Ehepaar abgeschlossen. Für 9,99 € im Monat. Und dann noch das Zusatzpaket mit HD und Video on Demand (Internet gibt es in diesem Haushalt nicht…). Und der “kostenfreie” neue Receiver schlägt auch mit 50€ zubuche. Und das alles, obwohl ein Vertrag bestand, welcher voll funktionsfähig war und weiter sein wird. Das Schlimmste: Den neuen Receiver hat sie nur an die Steckdose angeschlossen, die Fernbedienung versteckt.

Also mit der Hotline gesprochen, ob das alte Ehepaar, welches ganz klar über den Tisch gezogen wurde, noch in der Widerrufsfrist sei. Ja, Widerruf noch möglich, einfach Formular ausfüllen, alles in ein Paket und ab zurück zu Kabeldeutschland, dann wird alles Rückgängig gemacht.

Pustekuchen.

Keine Woche später – mittlerweile nach der Widerrufsfrist kommt die alte Dame wieder auf mich zu: Sie habe eine Abbuchung über ca. 55 € von Kabeldeutschland erhalten. Ich mich also wieder ans Telefon gehängt. Der erste Mitarbeiter bestätigt mir die Kündigung, sagt aber, er kann nichts tun, ich müsse mich an die Rechnungsabteilung wenden und gab mir deren Nummer – welche nicht mehr existierte – aber immerhin lief ein Band, welches auf eine neue Nummer verwies. Ich schilderte also zum zweiten Mal an einem Tag das Anliegen. Eine Kündigung könne er nicht sehen, nur das Zusatzpaket sei gekündigt. Ich habe alles dokumentiert mit Fotos, meinte ich dann, wir haben alles zurückgesendet, inklusive Widerruf und allen Geräten und der Smartcard. Der Mitarbeiter der Rechnungsabteilung wurde, nachdem ich das Wort “Betrug” das erste Mal in den Mund nahm plötzlich pampig. Ich erklärte den obigen Umstand und das wir bereits alles zurückgesandt hätten nochmal. Daraufhin wurde ich in die Logistikabteilung überstellt. Dort bestätigte man mir, dass alle Gerätschaften angekommen seien, einen Widerruf oder eine Kündigung sei aber nicht aufzufinden…

Immerhin: Der letzte Mitarbeiter aus der Logistikabteilung hat uns nun versichert, dass der Widerruf seinen Gang gehe und er alle Unterlagen fertigstellt und spätestens am Dienstag die Bestätigung bei dem Ehepaar eingeht. Aber das alles gut geht sagt man uns nicht das erste Mal. Ich werde weiter dranbleiben. Es kann nicht sein, dass ein solch großes Unternehmen mit seinen Mitarbeitern auf “alte Leute-Fang” geht, weil die mit klaren Falschaussagen zu teuren Verträgen zu überreden sind. An der Stelle sei noch angemerkt: Nie hat irgendjemand etwas unterschrieben! Der Vertrag, der über 24 Monate Kosten von 529,52 € ausgelöst hätte, wurde nie unterschrieben. Das darf nicht sein.

29. Mai 2018
von pascaltippelt
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Opt-Out: Warum ich bei Google und co nicht mehr mitmache

Ich werde ganz ehrlich sein: Ich habe bisher fast alle Google-Dienste genutzt: E-Mail, Calender, Drive… Durch die DSGVO habe ich aber begonnen nachzudenken: Wie gehen große Unternehmen mit meinen Daten um? Muss der Staat / die EU da wirklich eingreifen? Und kann ich das vielleicht jetzt selber und auch noch besser machen? Ich bin dann zu dem Schluss gekommen, dass ich den “bösen” Unternehmen ja meine Daten recht freiwillig zur Verfügung stelle. Und das kann ich ändern! Zugegeben: Man muss schon einiges an technischen Know-How mitbringen, um von allen oben genannten Lösungen selbst umzusetzen. Und dennoch kann ich sagen: Die eigenen Daten endlich selber in der Hand haben fühlt sich gut an.

E-Mail auf dem eigenen Server statt Googlemail

Postfix Logo

Postix Logo von de.postfix.org

Um die eigenen E-Mails auch selber zu empfangen benötigt man vor allem folgendes: Eine Domain, einen Server und Zeit. Denn einen sicheren E-Mail-Server bekommt man nicht mal eben aufgesetzt. Ich habe mich nach an die Beiträge von Thomas Leister und Benjamin Höglinger (Högi) gehalten. Um meine Mails auch ohne Smartphone oder privaten PC abrufen zu können nutze ich eine Roundcube-Installation.

Bei der ganzen Sache sind mir einige Fallstricke aufgefallen: Die von Ubuntu ausgelieferten Pakete von Roundcube, PostfixAdmin und PhpMyAdmin sind uralt. Also: Besser selber von Git oder ähnlichem installieren. Aber dies birgt das Risiko, dass man das aktualisieren vergisst, das es mit einem apt update; apt upgrade am Abend eben nicht getan ist. Es hilft nur selber auf die Aktualität zu achten. Weiterlesen →

17. April 2018
von pascaltippelt
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Projekt: Historisches Wohnmobil – Teil 17 Einmal die Zündung neu

Wer hier brav meinen Blog verfolgt, der wird sicher mitbekommen haben, dass wir vor ein paar Wochen über Ostern am Steinhuder Meer waren. Auf dem Rückweg habe ich dann bemerkt, dass in bestimmten Drehzahl- und Lastbereichen der Karl Heinz nicht mehr so schön gezogen hat und sogar gelegentlich etwas gestottert hat. In etwa so, als ob immer mal ein Zylinder nicht gezündet würde. Ich habe dann also mit der Fehlersuche begonnen und zuerst gecheckt, ob noch genug Sprit ankommt, ob der Benzinfilter noch gut ist oder ob vielleicht eine Benzinleitung porös ist. Letzteres traf zu, ein Austausch erfolgte aber das Problem bestand weiterhin.

Stellt sich die Frage: Was kann noch die Verbrennung negativ beeinflussen? Es kam natürlich die Zündung als Möglichkeit in Betracht – das war dann auch mein zweiter Schritt. Da meine Zündkabel neu sind ging ich schnell dazu über, den Zündverteiler zu prüfen. Dazu muss man sagen: Ich habe noch nie mit solcher Technik gearbeitet. Also: Verteilerdeckel runter und erst mal ein Blick rein. Wie die Sau ins Uhrwerk. Als erstes fällt mir auf: Etwas ölig die ganze Region… Kontaktabbrand am Unterbrecher und oh! Das Massekabel für die Unterbrecherplatte ist in drei (!!) Teilen und gut verteilt im Zündverteiler zerbrochen.

Zündverteiler Bedford Blitz

Zündverteiler Bedford Blitz, geöffnet, sichtbar: Verteilerläufer

Jetzt nur einen neuen Unterbrecher einbauen wäre natürlich lediglich ein Tropfen auf dem heißen Stein gewesen. Also mal die Suchmaschinen und das Bedford-Forum angeworfen und befragt. Siehe da: Man kann die Zündung auf kontaktlos umrüsten. Super! Bei meinem Verteiler handelt es sich um einen DELCO D300, hier ist auch die Ersatzteillage noch gut, es handelt sich um ein recht weit verbreitetes Produkt. Wenn man einmal alles auseinander nehmen muss habe ich dann gleich folgendes erneuert:

  • Verteilerdeckel DELCO D300 [HIER]
  • Verteilerfinger DELCO D300 [HIER]
  • Massekabel im Zündverteiler (Gefertigt auf Gummileitung H07 mit 1,5 mm²)

Und natürlich eine kontaktlose Zündung [HIER oder HIER] eingebaut. Letztere habe ich aus Großbritannien importiert – das war um einiges günstiger als diese in Deutschland zu erwerben.

Um den Umbau vollziehen zu können, muss der ganze Verteiler vom Motorblock gelöst werden. Entweder man dreht den Motor währenddessen nicht und baut den Verteiler genau in derselben Position ein, wie man ihn entnommen hat, oder man stellt dem Motor auf den oberen Totpunkt, dann findet man die Position auf alle Fälle wieder. Ist der Verteiler draußen, muss das Zahnrad gelöst werden indem man den Spannsplint mit einem Splinttreiber entfernen:

Dann kann man die Welle herausnehmen und das Powerspark-Kit einbauen. Ich musste dann noch die Platte unter dem Unterbrecher demontieren um das neue Massekabel zu verbauen. Dann alles wieder zusammen und ab in die Scheune um den Verteiler einzubauen. Wichtig dabei: Der kontaktlose Unterbrecher darf niemals verpolt werden! Sonst kauft man sich einen Zweiten 😀

Ich habe dann in etwa dieselbe Position vom Zündzeitpunkt her gewählt wie sie vorher war und den Motor einmal gestartet. Tatsache: Nach dem zweiten Mal drehen lief das Motörchern. Jippi! Nun sollte eigentlich die Einstellung des Zündzeitpunktes folgen, aber meine Zeit war zu knapp und an einem Oldtimer bastelt man nicht mit Zeitdruck. Also muss hier wohl in Kürze ein Update rein!

Hier folgt das Update:

Es ist wie immer leichter gesagt als getan. Insbesondere dann, wenn man einen Fehler übersieht. Nach mehreren Testfahrten und vielen Einstellversuchen wollte der Motor unter Last noch immer nicht, wie er sollte. Er stotterte, spuckte und ging teilweise sogar im Stand einfach aus. Irgendwann bin ich dann auf den Trichter gekommen, die vom Hersteller gequetschten Flachstecker zu überprüfen. Und siehe da: Einer (rot) steckte nur sehr locker (hab ich nachgebogen) und der Schwarze zerfiel bei leichtem Ziehen schon in seine Teile…  Also neu Abisoliert, ein neuer Verbinder drauf und gestartet. Probefahrt. Und siehe da: Keine Fehlzündungen, kein Spucken, kein Stottern… Bis man(n) auf hohe Geschwindigkeiten kommt. Dann ging gar nix mehr. Was das Endgültige Problem war? Lest es in Teil 18! (Ab 05.07.2018)

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