Alternativen zu VDSL in Neukirchen / Pleiße

Seit mittlerweile fast 1,5 Jahren versuche ich der Telekom Informationen über den Breitbandausbau in meinem Heimatdorf Neukirchen / Pließe aus der Nase zu ziehen. In einer unbeschreiblichen Salamischeibchentaktik wird der Ausbau immer wieder um 3 bis 9 Monate verschoben. Ich glaube mittlerweile nicht mehr an baldiges schnelles Internet in meinem Dorf. Deswegen möchte ich hier anderen Betroffenen mögliche Lösungen aufzeigen.

Möglichkeit 1: LTE statt DSL

Das Mobilfunknetz ist mittlerweile bei uns besser ausgebaut als das DSL-Netz. So erreiche ich zumeist mindestens 25 MBit/s im O2 Netz und gern über 40 MBit/s im Vodafone Netz. Bisher war dies als DSL Alternative jedoch recht teuer. Die sogenannten Unlimited-Tarife bei O2, Telekom und Vodafone gehen bei 60 im Monat los…

Seit ein paar Tagen bietet Freenet jedoch einen täglich (!) kündbaren LTE-Vertrag im O2 Netz an, der keine Beschränkung des Datenvolumens aufweist. Der Tarif heißt Freenet Funk und wird ausschließlich digital vertrieben. Das Beste: Der Tarif kostet nur 99 ct am Tag, also zumeist unter 30 Euro im Monat. Da können manche DSL-Tarife nicht mithalten. Alternativ zu erwähnen ist der Vodafone GigaCube. Hier hat man jedoch eine vertragslaufzeit von 2 Jahren und lediglich ein Volumen von 75 GB (35 Euro im Monat) oder 200 GB (45 Euro im Monat). Immerhin ist die Hardware dabei.

Für den Freenet Funk Tarif benötigt man noch ein LTE-Modem. Ein preiswertes Modell gibt es beispielsweise von Huawei (50 Euro), wer etwas mehr Comfort und eine Telefoniefunktion haben möchte, sollte zur Fritz!Box LTE (130 Euro) greifen.

Möglichkeit 2: Mehrere DSL Leitungen kombinieren

War die erste Möglichkeit eher für private Haushalte gedacht, so folgt nun eine Möglichkeit für kleine Firmen. Oft sind mehr Hausanschlüsse für DSL und Telefonie vorhanden als benötigt werden. Wenn dies so ist, kann man eine weitere DSL Leitung buchen. So haben wir beispielsweise bei O2 einen “Flex” Traif gebucht, da dieser ebenfalls ohne Laufzeit daherkommt (also monatlich kündbar ist). Allerdings muss man sich bewusst sein, dass danach noch einige Hürden zu meistern sind. So müssen beide DSL Anschlüsse gekoppelt werden, wozu ein eigenes Gerät nötig ist. Wir nutzen hierfür ein APU2 von PC Engines. Darauf betreiben wir eine Firewall mit pfSense, welche von Haus aus Multi-WAN fähig ist (also mehrere DSL Anschlüsse kombinieren kann). So erreichen wir mit zwei 16 Mbit Leitungen zusammen 24 Mbit / s. Warum nur so wenig? Nun zuerst kommen bei Leitung A nur 12 Mbit / s an (bei B 14 Mbit / s). Allerdings kann man zwei Leitungen nicht einfach addieren. pfSense nutzt ein “round robin” Verfahren um pro Verbindung (!!!) die Datenpakete auf die zwei Leitungen zu verteilen. Somit kann eine einzelne Verbindung nie schneller sein als eine einzelne DSL Leitung. Wenn jedoch mehrere Verbindungen ins Internet bestehen (eine person schaut Youtube und eine andere lädt eine Datei aus dem Internet), so wird eine höhere Gesamtdatenrate genutzt.

Einen weiteren Vorteil gibt es auch noch: Wenn man die Leitungen bei unterschiedlichen Anbietern bestellt, zum Beispiel O2 und Telekom, so kann beim Ausfall einer Leitung die andere einspringen. Wenn man nun anstatt einer zweiten DSL Leitung einen LTE Anschluss nutzt ist man sogar gegen einen übereifrigen Baggerfahrer abgesichert 😉

Möglichkeit 3: DSL / LTE Hybrid-Tarife

Das erwähnte Multi-WAN aus Möglichkeit 2 gibt es auch fertig zu kaufen. So bietet die Telekom sogenennte Hybrid-Tarife. In Neukirchen kann man den Hybrid-Tarif mit 16MBit / s im Download (DSL) + 50 MBit/s im Download (LTE) buchen. Zusammen mit der vorausgesetzten Hradware kommt man aber schon auf knapp 60 Euro im Monat. Dafür bekommt man schon fast 3 DSL-Leitungen…

Fazit

Es gibt möglichkeiten, auch einem unterversorgten Ort an schnelleres Internet zu kommen. Leider sind alle Varianten mit Mehraufwand verbunden – sei dieser technischer oder finanzieller Form. Zu wünschen wäre, dass der versprochene Ausbau endlich stattfindet, dann kann man nämlich endlich sorglos Datenraten wie in der Stadt nutzen.

Breitbandausbau auf dem Lande, oder: Kein schnelles Internet in Neukirchen / Pleiße

Breitbandausbau bis Anfang 2020 verschoben

Telekom Pressestelle am 03.05.2019

Update 04.05.2019: Es ist eine schlechte Nachricht für viele in der Region: Der Breitbandausbau im Ort Neukirchen / Pleiße wurde wiederrum verschoben. Nachdem die Telekom Anfang 2018 den Ausbau der Internetinfrastruktur in der Gemeinde angekündigt und immer wieder nach hinten verschoben hatte, folgt Anfang Mai 2019 wiederrum Ernüchterung. Nachdem das Ausbaudatum ein weiteres Mal von der Karte der Telekom verschwunden war, bestätigte die Telekom Pressestelle, eine weitere nicht unwesentliche Verschiebung des Ausbaus um mehr als ein halbes Jahr auf das “erste Quartal 2020”. “Voraussichtlich”, versteht sich.

Update 02.05.2019: Seit gestern sollte der Ausbau für Neukirchen in der Ausbaukarte der Telekom als “blau” bzw. im 3-Monatsrahmen angezeigt werden. Leider ist der Ausbauplan (wiedermals) verschwunden, alle Informationen dazu gelöscht. Deshalb habe ich eine neue Anfrage an die Pressestelle der Telekom gestellt:

Sehr geehrter [Name entfernt],
Seit meiner letzten Anfrage (Verlauf siehe unten) sind nun rund 3 Monate vergangen. Der Status des VDSL-Ausbaus in 08459 Neukirchen ist jedoch unklarer denn je. Bis Ende April wurde immerhin noch ein geplanter Ausbau für Juli 2019 auf der Karte zum Netzausbau angezeigt. Nun ist das Datum wieder verschwunden, keinerlei Information verfügbar.

Bitte klären Sie mich daher bitte auf:

Wann wird der VDSL-Ausbau in 08459 Neukirchen / Pleiße abgeschlossen sein?

Wie ist der aktuelle Projektstatus?

Welche Faktoren verzögern nun wiederrum die Fertigstellung?

Mit freundlichem Gruß

Pascal Tippelt

Anfrage an Kontakt der Telekom Pressestelle

Ich bleine natürlich für euch an dem Thema dran. Falls keine zufriedenstellende Antwort von der Telekom kommt, ziehe ich in Bertracht, die Gemeindeverwaltung mit einer Anfrage um Auskunft zu bitten.

UPDATE 25.01.2019: Heute wurde der Ausbau-Termin von April 2019 auf Juli 2019 verlegt. Aufgrund dieser erneuten Verspätung habe ich die Pressestelle der Telekom erneut kontaktiert. Leider habe ich bisher weder von der Pressestelle, noch via Twitter (Öffentlich / DM) eine Stellungnahme der Telekom erhalten.

Hier die Anfrage an die Pressestelle der Telekom:

Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Name ist Pascal Tippelt, ich bin IT- und EDV-Verantwortlicher eines Unternehmens in 08459 Neukirchen sowie Blogger. Meine heutige Anfrage gilt dem DSL-Ausbau im Ort Neukirchen / Pleiße in Sachsen.
Anfang 2018 wurde der Ausbau des maroden DSL-Netzes in der Gemeinde angekündigt (Amtsblatt sowie Flyer der Telekom). Im Ort wurden und werden zumeist nur 12000 kbit/s erreicht, diese Mitteilung wurde dementsprechend positiv von den Bürgern und ansässigen Firmen aufgenommen. Der Ausbau sollte laut Karte zum Breitbandausbau in Deutschland im September 2018 fertiggestellt werden. Im zweiten Quartal 2018 wurde dieser Termin jedoch jeden Monat um einen Monat nach hinten verschoben. Ende des Jahres 2018 verschwand der Termin zum Ausbauende ganz. Nach Rückfrage vom 24. Oktober 2018 konnte keine Aussage gemacht werden. Im Dezember wurde dann ein neuer Termin auf der Karte verkündet (April 2019), der mir ebenfalls telefonisch bestätigt wurde. Nun ist dieser Termin zum Ausbau-Abschluss wieder um Monate nach hinten verschoben worden (Juli 2019). Durch Kontakt zur Tiefbau-Firma konnte ich bereits feststellen, dass der Ausbau der FTTC-Verbindungen sowie der Anschlusskästen in den Straßen bereits im vierten Quartal 2018 abgeschlossen wurde.
Bitte erläutern Sie die Gründe für die nun mittlerweile sechste Verspätung im DSL-Ausbau in Neukirchen / Pleiße. Wann wird der Ausbau abgeschlossen sein?

Mit freundlichen Grüßen
Pascal Tippelt

Anfrage an medien@telekom.de vom 26.01.2019

Update 27.01.2019: Es gab eine “Rückmeldung” meiner Twitter-Anfrage:

Das der sechste neue Termin bestätigt wird, das hatte ich schon einige Male. Nie gibt es Gründe dafür. Ich warte die offizielle Antwort der Pressestelle ab und werde mich dann gegebenenfalls an die Politik wenden.

Update 28.01.2019 (1): Die Telekom sollte ihre Mitarbeiter einmal im Fragen lesen schulen, oder Ihnen zumindest mal mehr zeit zum lesen lassen. Auf mehrere Anfragen, warum sich der Termin auf das Datum im Juli verschoben hat, bokmme ich vom Sinn her immer die selbe Antwort: “Der voraussichtliche Ausbautermin ist im Juli 2019”. Danke! Die Information stand bereits in meiner Frage. Die wirkliche Frage, was der Grund für die erneute Verspätung ist und an welchen Verantwortlichen ich mich wenden kann, wird immer ignoriert. Die Pressestelle ignoeriert meine Anfrage bisher ebenfalls, aber ich hatte auch nicht innerhalb von 24 Stunden mit einer Antwort gerechnet.

Update 28.01.2019 (2): Ich habe eine Antwort von der Pressestelle der Telekom erhalten.


Sehr geehrter Herr Tippelt,

der FTTC-Ausbau des Ortsnetzes Crimmitschau (Vorwahl 037629) gestaltet sich schwieriger als erwartet. Einige Standorte werden wir voraussichtlich bis Ende April in Betrieb nehmen, der Großteil wird wahrscheinlich im 3. Q 2019 fertiggestellt sein.

Mit freundlichen Grüßen

[Name entfernt]

DEUTSCHE TELEKOM AG (Cooperate Communications)

Zur Erläuterung: Crimmitschau ist der Nachbarort. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass Neukirchen da mit “dran hängt”. Leider bleibt der Mitarbeiter eine genauere Spezifikation schuldig. Ich habe nachgehakt und werde berichten.

Wir kommen dem Übel wahrscheinlich langsam etwas näher. Ein Ausbau einer anderen Gemeinde verzögert den in meiner Gemeinde. So zumindest interpretiere ich die Aussage des Telekom-Mitarbeiters. Mal sehen, wie sich das Ganze entwickelt.

Update 28.01.2019 (3): Neue Antwort bei Twitter. “Das Wetter ist schuld”. Stimmt. Im Osten ist ja immer nur Eis, Kälte und Sturm. *Gacker*. Im Ernst: Wenn da seit Mitte 2018 nicht Bau-fähiges Wetter wäre, hätte ich das mitbekommen. Und in den Medien hätte sicher auch was von “Jahrhundert-Unwetter” gestanden.


Originaler Artikel: Die Telekom baut das DSL-Netz aus, endlich VDSL bis 100 MBit/s! So zumindest stand es im Flyer, der Anfang 2018 in der Gemeinde Neukirchen / Pleiße verteilt wurde. Schon im Oktober 2018 sollte der Ausbau abgeschlossen sein. FTTC, also Glasfaser bis zum Verteiler in der Nachbarschaft sollte es geben. Wunderbar!

Ich betreue vor Ort die IT eines kleinen Unternehmens. DSL 16000 ist verfügbar, 12000 kbit/s kommen an. Sicher besser, als in anderen Regionen in Deutschland, aber spätestens mit dem Upload von 1000 kbit/s stößt man mit 5 gleichzeitigen Telefonaten per VoIP an die Grenzen. Umso erfreuter war ich, als Mitte des Jahres gut erkennbar Tiefbauarbeiten begannen. Auf der Karte zum Netzausbau der Telekom jedoch tat sich auch einiges. So wurde der Termin für den Abschluss der Arbeiten jeden Monat um einen Monat nach hinten verschoben. So lautete der Endtermin erst Oktober, dann September, dann November, Dezember und gar Januar.

Und dann war er weg. Kein Termin mehr gelistet. Was nun – Ausbau kurz vor dem Ziel gecancelt? Doch kein schnelles Internet? Eine kurze Anfrage bei der Pressestelle der Telekom brauchte das Übel zutage:

(…) aktuell können wir noch keine Aussagen zu Terminen beim Ausbau in Neukirchen/Pleiße treffen. Wir klären die weitere Zusammenarbeit mit Tiefbauunternehmen. Sicher ist aber, dass wir weiter bauen. Bitte haben Sie noch etwas Geduld.

Geduld haben wir hier in Westsachsen, denn 12000 kbit/s sind bei Leibe kein Highspeed, zumal die benötigte Datenrate immer weiter zunimmt. Doch mittlerweile (Stand 31.10.2018) gibt es einen Hoffnungsschimmer: Neukirchen taucht wieder auf der Ausbaukarte auf. Sogar mit Termin! Schon Anfang April, nur rund 14 Monate nach Ankündigung und nur 6 Monate nach ursprünglichen Termin soll der Ausbau abgeschlossen sein. Also – falls dieser Termin eingehalten werden sollte. Eventuell. Voraussichtlich.

Screenshot der Ausbau-Karte der Telekom. Der angegebene Termin wurde bereits wieder verschoben.

Erfahrungen mit Vodafone Kabel Deutschland und 1und1

Wer in einer modernen Welt lebt braucht DSL. Sei es für Arbeit, Studium oder das private Vergnügen. In meiner neuen Wohnung wollte ich davon viel. Also musste eine schnelle Verbindung her. Über eine Firmeninterne Rabatte konnte ich eine 100 Mbit/s – Leitung bei Kabeldeutschland abschließen – 100 Mbit/s, das klang sehr gut für mich. Es folgte die Schaltung und die Ernüchterung: maximal 20 Mbit/s lagen an, wenn die Mieter über mir den Fernseher einschalteten gegebenenfalls noch 2 oder 3 Mbit/s und Paketverlustraten bis 80% – grauenvoll. Nun, ein Anruf bei KD und ein Techniker kam vorbei. Der tauschte die Dose und siehe da: 50 Mbit/s. Damit hätte ich mich zufrieden gegeben – wenn die Paketverlustrate nicht immer noch extrem hoch gelegen hätte, inklusive der oben erwähnten Einbrüche der Bandbreite. Es folgten ein zweiter und ein dritter Technikertermin – beide mit dem Ergebnis: Keine langfristige Verbesserung. Allerdings mit diversen lustigen Begründungen: Ein Amateurfunker solle schuld sein, man würde einen Ortungswagen losschicken. Alternativ war es ein Kabelbruch oder der Tiefbau, der etwas tun sollte. So richtig wusste keiner, was los war (vielleicht sind es doch die alten Leitungen? Oder dass diese von Wohnung zu Wohnung durchgeschleift werden?). Ich rief also wieder bei KD an und berief mich auf mein Sonderkündigungsrecht. Schließlich war die erbrachte Leistung nicht annähernd mit dem zu vergleichen, was ich zahlte. Resultat: Man wollte mir einen Techniker vorbei schicken 🙁 Das immerhin konnte ich abwenden – leider erst nachdem ich etwas direkter wurde in meinem Ausdruck. Schließlich wäre das der vierte Tag gewesen, an dem ich mir hätte Zeit nehmen müsste (innerhalb weniger Wochen!!!). Nun eines muss man der Vertragsabteilung, mit welcher ich darauf hin verbunden wurde, zugute halten: Die haben nicht lang gefackelt und meinen Vertrag aufgelöst.

101

Doch das Dilemma ging weiter: Wo nun schnelles DSL herbekommen. Möglichst sollte dieses ja bezahlbar bleiben. Als Student hat man sicher andere Vorstellungen von “bezahlbar” als ein werktätiger Mensch – nichts desto trotz habe ich dann bei 1und1 die 50.000er Leitung gebucht. Die Schaltung ging dann auch relativ flott und siehe da: Über die gute alte Kupferleitung aus Nachkriegszeiten kann man eine stabile Internetverbindung aufbauen – mit unmerklichen Verlusten. Aber eben nur mit 25 Mbit/s statt 50 Mbit/s – das teilte mir schon der Telekomtechniker am Schaltungstag mit. Nun: Immerhin stabil. Aber wie nun weiter? 50 Mbit/s zahlen und 25 MBit/s bekommen ist natürlich nicht fair. Also wieder mal ein Anruf beim Telekommunikationsanbieter. Und siehe da: 30€ Rabatt alle 6 Monate, da meine Leitung technisch wohl auf 25 Mbit/s beschränkt ist (womit ich leben kann). Das Ganze hat mich keine 30 Minuten gekostet und beinahe keine Nerven. Die 1und1 Mitarbeiter sind kompetent und freundlich. Das kann ich leider von den (sicher 10 verschiedenen) KD-Mitarbeitern nicht behaupten – woran das auch immer liegen kann (Bezahlung, Umgang von oben, … ).

Ägypten ohne Internet und ohne Mobilfunk

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In vielen Bereichen Ägyptens ist es nun auch nicht mehr möglich mit dem Mobiltelefon zu kommunizieren. “Alle Mobilfunkbetreiber in Ägypten wurden angewiesen, in ausgewählten Bereichen ihre Dienste auszusetzen. Nach ägyptischer Gesetzgebung haben die Behörden das Recht dazu, und wir sind verpflichtet, uns daran zu halten. Die ägyptischen Behörden werden die Situation zu gegebener Zeit klären.”
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Viele von uns, auch ich, hängen schon sehr an ihrer DSL Verbindung. Grauenvoll ist es schon, wenn jener dann mal streikt. Doch das lässt sich reparieren. Anders sieht es allerdings aus, wenn die Missfunktion von der Regierung hervorgerufen wird. Und genau das passiert gerade in Ägypten. Die dortige Regierung hat alle Knotenpunkte zur “Außenwelt”  abgeschaltet. Übrig bleibt das Intranet von Ägypten, das allerdings mittlerweile einfach nur überlastet ist.

Interessant ist der Punkt, dass sich die ägyptische Regierung damit selbst ins Fleisch schneidet, denn ein Großteil der Unternehmen baut für die Kommunikation auf das Internet.

Der wirkliche Grund für die Abschaltung ist allerdings, dass die Regierung im speziellen der Präsident Husni Mubarak vor den Aufständischen wohl Angst hat, denn diese Organisieren sich hauptsächlich über das Internet.

PT