Motorola Moto G rooten HowTo

Update: Für einige deutsche Geräte schein diese Methode nicht zu funktionieren d.h. das Unlocken des Bootloaders klappt, aber das Flashen des img bringt keine Root-Binaries. –> Methode 2 (unten) nutzen!

Kürzlich habe ich mir ein Moto G zugelegt (Test folgt noch!) – super Preis/Leistungsverhältnis finde ich. Aber was mit all den Apps, die Root-Zugriff benötigen? Nun, das Moto G ist kaum in Deutschland verfügbar, da ist es schon geknackt.

moto-g

Eine deutsche Anleitung dazu fehlt bisher, das soll hiermit nachgereicht werden. Wichtig: Ich übernehme keine Haftung, wenn ihr euer Gerät zerlegt, Hardware- oder Software-Seitig. Ihr verliert des weiteren die Garantie auf die Software. Alle Daten gehen verloren.

Am einfachsten ist der Root-Prozess von einem Ubuntu-PC aus. Auch eine Virtuelle Maschine mit durchgereichten USB-Port funktioniert. Ich nutze Ubuntu 13.04 32bit.

Voraussetzungen:

sudo apt-get install android-tools-fastboot

DIESE Datei

Schritt 1 – Bootloader freischalten

  1. Telefon ausschalten.
  2. Lautstärke nach unten und Power-Button gleichzeitig drücken –> Fastboot-Menu
  3. Telefon per USB verbinden
  4. Wie auf DIESER SEITE beschrieben Code erzeugen

Schritt 2 – Rooten

  1. Oben genannte Datei herunterladen und entpacken
  2. Falls nötig, wieder in den Fastboot-Modus gehen
  3. Im Terminal in den Ordner von Superboot wechseln und sudo ./superboot-linux.sh eingeben.
  4. FERTIG!

Schritt 2 – Rooten METHODE 2 (wenn Methode 1 nicht funktioniert)

  1. DIESE Datei herunterladen, entpacken, in diesen Ordner per Terminal wechseln
  2. Falls nötig, wieder in den Fastboot-Modus gehen
  3. chmod +x ./fastboot-moto-linux && chmod +x ./adb-linux
  4. ./fastboot-moto-linux flash recovery recovery.testkeys.img
  5. Mit den Volume-Buttons zu “Recovery” navigieren, bestätigen
  6. “Apply update from SD” bestätigen
  7. ./adb-linux sideload supersu.motog.zip
  8. FERTIG!

RaspberryPi als PPTP-VPN-Server

Wenn man (aus welchem Grund auch immer) Zugriff auf ein anderes Netzwerk haben möchte, das direkte Mitlesen beim Surfen im Internetcafé unterbinden will oder einfach nur mal eine andere IP-Adresse braucht, dann ist man sicher schon mal auf den Begriff VPN gestoßen. Ein VirtuellesPrivatesNetzwerk – Netzwerktunnel oder so ähnlich. Nun kann man sich bei einem Anbieter für teuer Geld Produkte (CyberGhost, AvastVPN etc.) verkaufen lassen, in die man nicht “hineinschauen” kann. Oder man greift sich seinen RaspberryPi und macht es selber. Es ist einfacher als gedacht!

Ich setze mal voraus, dass Raspbian oder eine vergleichbare Distribution installiert ist. Internetzugriff ist natürlich auch essentiell.

Als Erstes bringen wir den Pi auf den aktuellen Stand:

sudo apt-get update ; sudo apt-get upgrade ; sudo apt-get dist-upgrade

Dann testen wir die Vorbedingungen:

sudo modprobe ppp-compress-18

Keine Fehler? Dann kann es ja losgehen. Wir installieren den Server:

sudo apt-get install pptpd

Wenn dies erfolgreich geschehen ist, müssen noch ein paar Anpassungen in Konfigurationsdateien durchgeführt werden. Als erstes nehmen wir und die pptp.conf vor:

sudo nano /etc/pptp.conf

Darin wird folgende Zeile angepasst:

localip 192.168.0.1

Die IP-Adresse muss natürlich durch die Adresse des Pi’s ersetzt werden (per ifconfig herausfinden). Mit Strg+x schließen und speichern. Jetzt öffnen wir /etc/ppp/pptpd-options :

sudo nano /etc/ppp/pptpd-options

Und geben folgendes ein am Ende der Datei ein:

ms-dns 8.8.8.8
ms-dns 8.8.4.4

Die IP-Adressen könne so gelassen werden (wenn der Pi wie meinem im Rack hängt (PCextreme.nl o.ä.)) sollten aber hinter einem Router durch dessen IP ersetzt werden. Speichern und in der Datei /etc/ppp/chap-sectrets die Nutzernamen und Passwörter festlegen.

sudo nano /etc/ppp/chap-secrets

Beispiel:

# Secrets for authentication using CHAP
# client              server     secret                                  IP adresses
nutzername    *                 passwort                            *

Speichern. Und Service neustarten.

sudo service pptpd restart

Jetzt musst die IP-Weiterleitung aktiviert werden. Dazu wird /etc/sysctl.conf editiert:

sudo nano /etc/sysctl.conf

Jetzt net.ipv4.ip_forward=1 suchen oder einfügen. Speichern. Als letzten schreiben wir noch folgendes in /etc/rc.local vor exit 0:

sudo sysctl net.ipv4.ip_forward=1
sudo iptables -t nat -A POSTROUTING -o eth0 -j MASQUERADE

nano-vpn-rc.local

Jetzt den Pi neustarten und: Fertig!

Ist mein Server online? serverstate.de gibt Aufschluss

Jeder, der nicht nur eine Website bei wordpress.org hat und vielleicht nicht nur den HTTP-Port 80 nutzt, lebt in der ständigen Angst, das der Server einmal offline ist, oder allgemein irgendetwas nicht stimmt. Meistens merkt man dies nämlich erst, wenn es schon eine gewisse zeit passiert ist, also schon schaden entstanden ist.

Um solchen Ausfallzeiten vorzubeugen kann man einerseits alle 10 Minuten selber testen, ob alles noch funktioniert, oder man erlegt jemand anderem diese Arbeit auf. Ein derjenigen, die einem diese Arbeit abnehmen, ist serverstate.de.

Dort kann man problemlos alle wichtigen Services überwachen lassen – zum Beispiel HTTP, HTTPS, FTP, POP3, IMAP… und das Beste: Wenn wirklich etwas schief geht, bekommt man sofort eine Nachricht auf einem beliebigen Kommunikationskanal (E-Mail, SMS, Twitter…). Dies wird dann zusammengefasst in einem Controlpanel.

Bildschirmfoto vom 2013-10-27 14:17:23

 

Wer mehr als nur den letzten Check sehen will, kann sich auch eine Uptime-Statistik anzeigen lassen:

reports

 

Die Anzahl der Überwachungsaufträge ist dabei unbegrenzt. Das klingt alles sehr gut, aber natürlich möchte man die Katze nicht im Sack kaufen. Deshalb gibt es eine 14-tägige, kostenlose Testphase. dabei kann man alle Funktionen frei nach Gutdünken testen.

Auch danach wird man sich kaum über hohe Kosten beschweren können. Je nach dem, wie oft man den Service gecheckt haben will, sooft bezahlt man auch:

Check-Intervall Preis pro Monat
60 Minuten nur 0,07 €
30 Minuten nur 0,14 €
5 Minuten nur 0,85 €
1 Minute nur 4,32 €

Eine SMS, die einen über einen Server-Ausfall benachrichtigt, kostet 15ct. Zusätzlich gibt es auch noch den “Premium-Tarif. Dieser richtet sich eher an Vielnutzer wie zum Beispiel Hosting-Anbieter. Für 25€ im Monat kann man bis zu 100 Online-Dienste überwachen lassen, inklusive 30 SMS/Tag.

Feste MAC Adresse für das Cubieboard

cubie_256x256Wenn man wie ich ein Cubieboard besitzt, dauert es meist nicht lang, bis man bemerkt, dass es nach jedem Neustart eine andere IP-Adresse hat. Das liegt daran, dass sich das Cubieboard keine feste MAC-Adresse zuordnet, sondern eine variable. Das mag in manchen Fällen Vorteile haben, allerdings nicht, wenn man darauf baut, dass ein Gerät auch nach einem Neustart noch die selbe IPv4 Adresse hat.

Es werden im Netz verschiedene Möglichkeiten diskutiert um dieses Problem zu lösen:

  • Feste MAC in script.bin eintragen (funktionierte bei mir NICHT)
  • Feste MAC in uboot eintargen (funktionierte, allerdings umständlich)
  • Feste MAC für das Gerät “forcen”

Letzte Möglichkeit ist jene, die ich einsetze. Dazu muss man nur eine MAC-Adresse haben (generieren oder ausdenken 🙂 ), welche man dann in die Datei “/etc/network/interfaces” einträgt. Dazu einfach Terminal aufrufen / per SSH einloggen, per “sudo nano /etc/network/interfaces” die Datei öffnen und folgende Zeile anhängen: “hwaddress ether 01:02:03:04:05:06” (natürlich gegen eure MAC austauschen). FERTIG! Das Ergebnis könnte dann so aussehen:

auto eth0
iface eth0 inet dhcp
       hwaddress ether 01:02:03:04:05:06