go-seven.de auf neuem Server – jetzt mit SSL

Die Zeiten ändern sich und es wurde Zeit, vom alten Webspace-Hoster “goneo.de” abscheid zu nehmen. Mit 5GB speicher kann man(n) leider mittlerweile kaum noch etwas anfangen. Abgesehen davon, benötigte ich so und so einen Server für TS, 7DTD und diverse andere Projekte. Da fiel die Entscheidung leicht sich vom Webspace zu verabschieden und auf einen Root-Server zu migrieren. Doch wo bekommt man ein günstiges Angebot her? Schließlich bin ich immer noch Student und bin nicht in der Lage (und Willens) für 40€ im Monat einen Server zu mieten.

Glücklicherweise gibt es bei netcup.de Root-Server auf KVM-Basis zu Preisen, die sich auch ein Student leisten kann. Fünfeinhalb Euro im Monat für folgende Features sind ganz ansehnlich:

  • 2 CPU-Kerne (virtuell) á 2,6GHz
  • 6GB RAM (benötoge ich für 2DTD)
  • 120GB HDD (RAID1)
  • 100Mbit/s Netzwerkkarte (reicht derzeit aus)
  • IPv4 Adresse (eine kostenlos)
  • IPv6 Adressen (beliebig viele, kostenlos)

Ich habe mich dann noch für das Sonderangebot “VPS Preisbrecher 5.0” entschieden, welches 200GB HDD bietet, dafür aber 50ct “teurer” ist. Soweit zur Hardware… Installiert ist ein Debian 7 mit Apache (derzeit, demnächst Nginx), PHP5, MYSQL für den Webserver. Steam für meine Game-Server darf auch nicht fehlen (endlich guter Ping <3 ).

Für euch springt an der Stelle eine SSL-Verschlüsselung heraus – diese ist nun Standart bei der Verbindung mit meinem Blog. Noch sind einige Medien nicht per SSL erreichbar, das ändert sich aber in kürze (einige Herausforderungen mit WordPress sind noch zu lösen).

Netflix unter Ubuntu / Linux mit Chrome

[UPDATE]

Seit heute kann man, ein aktuelles Ubuntu und Chrome vorausgesetzt, ohne die unteren Schritte Netflix schauen.

Seit ein paar Tagen ist Netflix offiziell in Deutschland verfügbar – ohne Umwege. Nun stellt sich für uns Linux-User die Frage: Geht das auch auf *buntu / *bian / … ? Klare Antwort: Jain. Genauer: Ja, derzeit mit kleinen Umwegen. Ubuntu und andere Debian-basierende Systeme brauchen eine aktualisierte Version von NSS:

cd /tmp
wget http://archive.ubuntu.com/ubuntu/pool/main/n/nss/libnss3{,{,-1d}_3.17-1ubuntu1_{amd64,i386}}.deb
wget http://archive.ubuntu.com/ubuntu/pool/main/n/nss/libnss3-nssdb_3.17-1ubuntu1_all.deb
sudo dpkg -i libnss*.deb
sudo apt-get -f install

Bei Arch ist dieser Schritt nicht notwendig. Bei Ubuntu wird er wohl auch bald nicht mehr nötig sein, da das Paket demnächst ein Update erhalten soll.

Nun müssen wir in Chrome noch den UserAgendSwitcher installieren und ein neues Profil anlegen:

  • User-Agent Name: Netflix
  • User-Agent String: Mozilla/5.0 (Windows NT 6.3; Win64; x64) AppleWebKit/537.36 (KHTML, like Gecko) Chrome/38.0.2114.2 Safari/537.36
  • Group: Chrome
  • Append: “Replace” auswählen
  • Inndicator Flag: NF

Auch dieser Schritt könnte bald wegfallen, wenn es nach Paul Adolph geht. Jetzt kann man gemütlich Netflixxen unter Linux!

Neues Humble Bundle

Wieder ein kleines, neues Humble Bundle. Sicher – diesmal ist nicht allzu viel spannendes dabei. ABER – wie immer Support für Windows, Linux und Mac. Für mich schon allein ein Grund, das Ganze zu unterstützen.

Bildschirmfoto vom 2013-05-08 11:02:39

Die Spiele werde ich heute mal antesten und euch dann berichten! Wie immer gibt es die Möglichkeit, die Spiele per Steam zu laden (Win / Lnx / Mac) oder direkt oder torrent oder Ubuntu Software Center oder oder oder… Und Musik ist natürlich auch wieder dabei 😛

 

Spotify für Linux

spotifyOb man ein Anhänger oder Gegener von Spotify ist – das ist Geschmackssache. ich jedenfalls freue mich, dass es mittlerweile einen gut funktionierenden Client für Linux (Debian / Ubuntu / Deriverate) gibt. Diesen kann man ganz einfach aus den offiziellen Paketquellen von Spotify beziehen:

Las erstes muss die Paketquelle hinzugefügt werden. Dazu öffnet man das Terminal und tippt folgendes ein:

sudo nano /etc/apt/sources.list

Es öffnet sich der Texteditor Nano und nun muss man nur die folgenden Zeilen ans Ende der Datei einfügen:

#Spotify-Client 4 Linux

deb http://repository.spotify.com stable non-free

Mit Strg+X Nano beenden und per J bestätigen, dass man speichern möchte. Jetzt die Packetlisten updaten und Spotify installieren:

sudo apt-get update

sudo apt-get install spotify-client

Vorbereitung zum Launch des RaspberryPi

Heute ist es endlich soweit – der Verkauf des RaspberryPi startet. Ich hatte über diesen kleinen Miniatur PC ja schon berichtet [ II, III, IIII]. So wie es jetzt aussieht, wird das öffentliche Interesse sehr groß sein – man sollte sich also beeilen, will man einen der 10000 ersten Modelle abbekommen. Aber erst einmal noch etwas anderes: Oft kam bei mir per Mail schon die Frage eingetrudelt, was denn eigentlich für ein Betriebssystem auf dem kleinen läuft. Nun, der Hersteller gibt einige Linux Varianten an – Debian, Fedora um nur einige zu nennen haben eine ARM Unterstützung und werden lauffähig sein.

Nun aber dazu, weshalb ich diesen Artikel veröffentliche: Heute morgen wurde ein fertiges System für den kleinen PC zum Download bereitgestellt. Dies sollte keins für den Endnutzer sein – sondern eher eins, welches diverse Devellopment-Tools beinhaltet und die Medienfunktionen des Kleinen vorführt.

Das Ganze läuft schon auf diversen HTTP-Servern wie Wasser aus, und es werden immer mehr Mirror angelegt. Erstaunlich! Wie ein so kleiner PC doch eine so große Community beschäftigen kann… Nunja, ich verlienke hier am besten noch einmal die .torrent-Datei, dass ihr euch das gute Stück Software auch besorgen könnt – einen HTTP-Download werde ich wohl erst heute Abend aufsetzen, wenn ich wieder zu Hause bei meiner DSL-Leitung bin…

Download: debian6-17-02-2012.zip.torrent

Download: debian6-17-02-2012.zip (100Mbit/s)

Und für die, welche jetzt ganz heiß auf den Kauf sind – heute im Laufe des Tages kann man HIER den RaspberryPi kaufen.

PT