Demnächst Linux-Spiele bei GoG

Ich hatte vor nicht allzu langer zeit mal über GoodOldGames berichtet. Die Jungs hauen alte (Windows-)Spiele wieder raus, nachdem sie auf den aktuellen Stand der Technik gebracht wurden. Demnächst ist auch ein Linux-Support (Ubuntu & Mint) geplant:

We’re initially going to be launching our Linux support on GOG.com with the full GOG.com treatment for Ubuntu and Mint. That means that right now, we’re hammering away at testing games on a variety of configurations, training up our teams on Linux-speak, and generally getting geared up for a big kick-off in the fall with at least 100 Linux games ready for you to play. This is, of course, going to include games that we sell which already have Linux clients, but we’ll also be bringing Linux gamers a variety of classics that are, for the first time, officially supported and maintained by a storefront like ours.

Top! Eine Quelle mehr, sich siele für Linux zu organisieren.

(via, danke an Christoph)

WLAN Probleme mit dem Raspberry Pi beseitigen

Seit kurzem hängt einer meiner Pi’s am WLAN. Die Treiberunterstützung ist gut, der Stick wird sofort erkannt. Auch das Aufbauen der Verbindung klappt. Allerdings begegnete ich dem Problem, dass die Verbindung oft “einfror” und teilweise gar Pakete verloren gingen. Beim Pi tippt man da als erfahrener User schnell auf eine mangelhafte Spannungs- / Stromversorgung. Also schnell das Messgerät ran und: 5,15V bei 0,81A. Kein Ding also, bei entsprechendem Netzteil. Aber woher dann die Aussetzer und Hänger?

Linux hat eine eingebaute Energiesparfunktion für WLAN. Ursprünglich gedacht war diese für Notebooks, um die Akkulaufzeit zu verlängern. In meinem Fall versetzt sie aber die WLAN Karte in eine Sparmodus, der eine Korrekte Datenübertragung verhindert. Was kompliziert kling kann simpel umgangen werden. Dazu muss die Datei /etc/network/interfaces geöffnet werden:

sudo nano /etc/network/interfaces

Jetzt wird folgende Zeile eingefügt:

wireless-power off

Mit Strg + X schließen, mit J oder Y bestätigen, neustarten und schon schnurrt die WLAN Verbindung wieder!

pi-wlan-powersave

BitTorrent Sync – raus aus dem alten Klischee

BitTorrent. Jeder zweite Internetnutzer verbindet Angst mit diesem Thema. Das Ganze ist ja illegal, gefährlich und man bekommt schon eine Abmahnung wenn man das Programm nur herunterlädt. Das ist natürlich Bullshit. Ja, BitTorrent KANN für illegale Zweche missbraucht werden – aber nein, das war und ist nicht die Grundidee. Die Grundidee ist Daten zwischen 2 oder mehr Rechnern auszutauchen. Schnell. Effektiv. Sicher. Kostenlos. Bisher war dies eher kompliziert und nur für einzelne Dateien gedacht. Doch mit BitTorrent Sync ändert sich das – den damit kann man Ordner weise Daten zwischen Geräten synchronisieren. okay – das können Dropbox, owncloud & co auch. Also warum solle ich umsteigen? Ganz einfach: Dropbox, owncloud und viele andere Dienste sind CLOUD-Dienste, ob selbst gehostet oder nicht – die Daten liegen zentral auf irgend einem Rechner. Fällt dieser Rechner aus – dann war es das mit den “überall verfügbaren Daten”.

BitTorrent Sync baut auf dem P2P (peer to peer) Prinzip auf und ist damit dezentral. Du hast 5 PCs vernetzt und 2 fallen auf? Kein Stress – alles funktioniert noch, denn die restlichen 3 können auch das, was die 2 ausgefallenen können. Man kann sagen: Solange ein Rechner online ist, steht dem Sync nichts im Wege. Okay – klingt gut, aber kann ich das auch auf meinem Gerät XYZ nutzen? Klare Antwort: JA!

btsync-plattformen

BitTorrent Sync funktioniert auf den meisten Plattformen – inklusive den Mobilen wie Android und iOS. Alles klar? Was? Sicher soll es auch noch sein – nun auch da punktet BitTorrent Sync. Die Geräte werden durch einen zufällig generierten 20 byte Schlüssel (Base32 encodiert um es für Menschen lesbar zu machen) verbunden (sozusagen als Mischung aus Passwort und Nutzername…). Und auch die Datenübertragung ist AES-128 im counter mode verschlüsselt. Na dann! Frohes bytes-Schieben!

DOWNLOAD BitTorrent Sync

Erste Schritte mit BitTorrent Sync

Ihr fragt mich nach meinem Setup? Auf meinem PC, Notebook und Android-Telefon läuft btsync schon. zusätzlich noch auf dem NAS – das ist eh immer an. Letzeres kann man dank des Web GUI ganz einfach konfigurieren.

btsync-web-gui

Dein Einzigen Nachteil den ich noch sehe: Es gibt keine einfache Möglichkeit auf die Daten per Web-Oberfläche zuzugreifen (wie bei Dropbox & co). Wenn man an einem fremden PC ist wäre das sicher Praktisch. Aber dank FTP & co ist das ja alles nicht so schlimm…

 

Maxdome & co unter Ubuntu nutzen

Da maxdome.de und ähnliche Streaminganbieter auf ein DRM-System und Silverlight setzen, ist es unter Ubuntu und anderen Linux-Systemen kaum möglich, sie zu nutzen. Umwege gingen bisher per Wine und einem darin installiertem Windows-Browser. Nun gibt es eine “galantere” Möglichkeit, die zwar immer noch auf Wine setzt, allerdings nativ in Chrome oder Firefox genutzt werden kann (über ein Plugin und einem Hintergrundprozess).

Das nennt sich dann Pipelight (silverLIGHT durch eine Leitung / Rohr [engl. PIPE]) und wird folgendermaßen auf Ubuntu installiert (hw. auf Debian auch so nutzbar!):

sudo apt-add-repository ppa:ehoover/compholio
sudo apt-add-repository ppa:mqchael/pipelight
sudo apt-get update && sudo apt-get install pipelight

Danach braucht man noch einen User-Agend-Switcher für Chrome oder Firefox – um damit Windows-Firefox vorzugaukeln. Jetzt Chrome und den PC neustarten –> Fertig.

Bildschirmfoto vom 2013-08-19 16:51:19